Ohne Schlüssel wieder ins Haus

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Nur kurz einmal unnachsichtig gewesen und schon ist es passiert. Man steht vor geschlossener Tür und kommt nicht mehr herein. Wer dann noch alleinstehend ist, der steht nicht nur vor einer geschlossenen Tür, sondern auch vor einem großen Problem. Denn ohne Schlüssel führt kein Weg wieder rein. Oder etwa doch?

Neben dem Schlüsseldienst gibt es noch viele weitere Methoden, um wieder in die Wohnung oder das Haus zu gelangen, ganz ohne Mühen und ohne hohe Kosten.

Ausgesperrt ist nicht gleich ausgesperrt

Man kann sich auf verschiedene Art und Weise aussperren. Vielen Betroffenen ist dabei zunächst gar nicht bewusst, dass das einen erheblichen Unterschied machen kann. Denn je nachdem, wie man sich ausgesperrt hat, kann der Rettungsversuch günstig oder teuer sein. Die für Betroffene noch beste Situation ist es, wenn die Tür einfach nur zugefallen ist und kein Schlüssel im Schloss steckt. Steckt nämlich der Schlüssel im Schloss, kann es mitunter etwas schwerer werden, die Tür wieder aufzubekommen. Dazu aber später mehr. Der ungünstigste Fall ist, wenn man die Tür abgeschlossen hat und den Schlüssel unterwegs verloren hat. Denn dann lassen sich viele Geheimtipps nicht mehr einsetzen und um den Schlüsseldienst kommt man meist nicht herum.

Tipps zum Türöffnen

Einen Helfer in der Not tragen viele Menschen jederzeit in ihrem Geld mit. Gemeint sind Plastikkarten, die neben Kreditkarten und EC-Karten auch Kundenkarten und Punktekarten sein können. Dieser Tipp eignet sich für den Fall, dass die Tür nur zugefallen ist. Ob nun der Schlüssel im Schloss steckt oder nicht, ist hier egal. Für den Versuch sollten allerdings Karten mit geringer Bedeutung verwendet werden. Bankkarten, Ausweise und der Führerschein sollten besser weiter im Portemonnaie verbleiben. Kundenkarten und Punktekarten lassen sich ersetzen und eignen sich hier als Notlösung am besten.

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Dazu muss die Karte zwischen Türrahmen und Tür geschoben werden. Sinnvoll kann es hier sein die Gummidichtung im Türrahmen zu entfernen, um die Arbeit zu erleichtern. Durch die biegsame Form der Karten ist das Einschieben meist recht einfach. Die Karte sollte in Höhe der Türfalle eingeschoben werden. Mit Gefühl sollte die Karte dann weiter zwischen Tür und Türfalle geschoben werden. Man kann hören, wie die Türfalle zurückgeschoben wird. Nicht immer öffnet sich die Tür auf Anhieb, doch nach einigen Versuchen hat man meist Glück. Für solche Fälle gibt es auch spezielle Plastikkarten, die online erworben werden können. Diese sind robuster und biegsamer als einfache Kundenkarten.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Schlinge zu basteln. Der Trick funktioniert aber nur mit einer klassischen Türklinke. Dafür wird nicht zu starker Draht benötigt, den man notgedrungen auch in einem Baumarkt kaufen kann. Das eine Ende des Drahtes sollte zu einer Schlinge geformt werden. Diese sollte sich in Höhe der Türklinge befinden. In einem Abstand, der Türklinke zu Boden entspricht, sollte der Draht im rechten Winkel gebogen werden. Der Draht wird dann unter der Tür hindurchgeschoben und aufgerichtet. Ist die Schlinge in der Türklinke, so kann der Draht im nächsten Schritt zurückgezogen werden. Die Türklinke sollte so heruntergedrückt werden und die Tür öffnet sich wieder. Auch hier sind oft mehrere Versuche nötig.

Wenn nichts hilft

Geht der Schlüssel verloren und die Tür ist abgeschlossen, dann kann oft noch ein Dietrichset helfen. Die meisten professionellen Schlüsseldienste versuchen es oft erst mit den kleinen, feinen Nadeln. Hilft auch das nicht, muss das Schloss aufgebohrt werden und durch ein neues Schloss ersetzt werden. Das kann mitunter kostspielig sein. In einigen Fällen übernehmen die Versicherungen die Kosten für die Schlüsseldienste. Dafür sollte zunächst die Versicherung konsultiert werden, bevor man weitere Maßnahmen ergreift. Seriöse Schlüsseldienste können hier aber mit angemessenen Preisen überzeugen.

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