Geschütztes Wohnen im einbruchsicheren Haus

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Deutschland scheint ein Paradies für Einbrecher zu sein. Seit nunmehr zehn Jahren steigt die Anzahl der Wohnungseinbrüche Jahr für Jahr aufs Neue. Wo im Jahr 2005 nur 109.736 unerlaubte Zutritte in Wohnungen zu verzeichnen waren, stieg die Zahl bis ins Jahr 2015 auf 167.136.

Eine deutliche Zunahme von 52,30 %. Wohnungen und Häuser sollten hierzulande daher unbedingt vor Einbrechern geschützt werden. Hierfür stehen allerhand Hilfsmittel für Türen, Fenster und Lichtschächte zur Verfügung. Doch auch das Wohnverhalten kann bereits einen guten, kostenlosen Schutz darstellen.

Türen und Fenster einbruchsicher machen

Einbruchschutz fängt am ehesten bei sicheren Türen und Fenster an. Am einfachsten lässt sich hier mit abschließbaren Fenstergriffen für etwa 20 EUR pro Stück starten. Diese sind problemlos nachzurüsten und bieten Schutz bei gekippten Fenstern, da Einbrecher die abgeschlossenen Griffe nicht verwenden können. Eine weitere einbruchsichere Vorrichtung sind Schutzfolien für circa 40 EUR pro Quadratmeter. Diese werden auf das Glas geklebt und verhindern das Splittern. Einbrecher können Fensterscheiben zerstören, doch bindet die Folie das Glas, sodass kein Einsteigen ins Haus ermöglicht wird. Eine Aufgabe, die eher der Fachmann erledigen sollte, ist das Nachrüsten von Pilzkopfzapfen. Fenster mit einfachen Beschlägen werden von Einbrechern leicht aufgehebelt. Sollten diese aber mit Pilzkopfzapfen im Rahmen verankert sein, ist das gewaltsame Aufhebeln sehr schwierig. 250 EUR pro Fenster müssen hier kalkuliert werden. Zwei drastische Maßnahmen sind das Anbringen von Gittern oder Alarmanlagen. Ein Gitter vor dem Fenster schützt gut vor Einbrüchen, doch leidet die Optik des Hauses darunter. Am ehesten lassen sich so Kellerfenster schützen, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Gitter nicht von außen abgeschraubt werden können. Pro Kellerfenster können circa 150 EUR veranschlagt werden, Edelstahl deutlich teurer. Alarmanlagen an jedem Fenster kosten Geld, schrecken Einbrecher durch laute Signaltöne jedoch sehr schnell ab. Viele weitere nützliche Tipps lassen sich auch in diesem weiterführenden Ratgeber des Idealo Magazins nachlesen.

Durch richtiges Wohnverhalten vor Einbrechern schützen

Einbrecher sollten niemals unterschätzt werden. Sie spionieren Objekte genau aus, bevor sie tatsächlich ein Haus oder eine Wohnung für lohnend halten. Daher ist es wichtig, dass sich die Bewohner immer schützend verhalten, um somit das eigene Objekt uninteressant zu machen. Eine erste einfache Methode ist es, Außentüren immer zwei Mal abzuschließen. Einbrecher müssen dadurch mehr Kraft und Einsatz aufwenden, wodurch sie sich leicht abschrecken lassen. Als Nächstes sollte darauf geachtet werden, dass Einbrechern keine Einstiegshilfen bereitgestellt werden. Hierzu zählen Leitern, Mülltonnen, Rankgerüste oder Gartenmöbel. Dadurch können leichter zweite Stockwerke erreicht werden. Ein weiterer Schutz vor Einbrechern ist Licht. Einbrüche verschieben sich zwar immer häufiger auf die Nachmittagsstunden, doch meistens nutzen Langfinger noch immer die Dunkelheit für ihre Taten. Daher sind Lichtquellen eine gute Chance der Abschreckung. Haustüren und Hintereingänge sollten mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden, damit diese hell erleuchtet sind, wenn sich Menschen nähern. Ein Punkt der wiederum sehr leicht abzuarbeiten ist, ist das Zusammenarbeiten der Nachbarschaft. Einbrecher beobachten die Objekte im Vorfeld und daher sind aufmerksame Nachbarn wichtig. Fremde Fahrzeuge oder Personen mit seltsamen Verhalten in der Nachbarschaft sollten kritisch hinterfragt werden. Ein letzter Einbruchschutz muss während eines Urlaubes stattfinden. Häufig nutzen Einbrecher diese Zeit für ihre Beutezüge. Es sollte daher dafür gesorgt werden, dass Anwesenheit vorgetäuscht wird, indem Freunde regelmäßig die Rollläden betätigen und den Briefkasten leeren.

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