Entkopplung der einzelnen Bauteile von der Wohnungswand ist extrem wichtig. Wird die Vorhangwand nicht fachgerecht entkoppelt, so kann unter Umständen die Lärmbelästigung sogar noch größer werden. D.h. alle Anschlüsse von Bauteilen dürfen nicht in direktem Kontakt mit der Wohnungswand oder der Decke und dem Boden kommen. Diese Entkopplung erreicht man, indem man spezielle Schalldämmbänder und Streifen, die aus biegeweichem Material wie z.B. Gummi bestehen, zwischen den Bauteilen und der Wand befestigt. Sämtliche senkrechten Profile müssen so gekürzt werden, dass diese keinen direkten Kontakt mit dem Boden oder der Decke haben. Die Decken und Bodenprofile werden mit Entkopplungsstreifen entkoppelt. Für den Schallschutz der Wände bringt man als nächstes das Dämmmaterial ein. Dieses besteht meistens aus offenporigen Mineralfasern. Geschlossen- porige Dämmstoffe wie z.B. Polystyrol sind für den Schallschutz der Wände in der Regel nicht geeignet. Zur Verkleidung der Vorhangwand sind Gipskartonplatten gut geeignet. Durch ihr relativ hohes Gewicht dämmen diese den Schall recht gut. Die Stärke der Gipskartonplatten sollte für den Schallschutz mindestens 12,5 mm betragen. Einen noch besseren Schallschutz für Wände erzielt man, wenn man die Beplankung der Wand mit einer zweiten Schicht Gipskartonplatten aufdoppelt. Hinweis: Bevor man mit dem Schallschutz für die Wände beginnt, sollte man sich immer von einem Experten beraten lassen, da man nur vor Ort die genauen erforderlichen Maßnahmen ausmachen kann.