man in der Regel schon einen sehr ebenen Untergrund hat, der im günstigsten Fall nicht gespachtelt werden muss. Bevor man mit dem verkleben der Fliesen beginnen kann, muss sichergestellt sein, dass der Untergrund sauber, trocken, eben und fettfrei ist. Die alten Fliesen sollte man abklopfen und so auf ihren festen Sitz kontrollieren. Lockere Fliesen werden entfernt und die Stelle wird gespachtelt. Vor dem eigentlichen Fliese auf Fliese verlegen werden die alten Fliesen mit einem speziellen Haftgrund behandelt, der gewährleistet, dass die neuen Fliesen auf den Alten auch wirklich haften. Nachdem der Haftgrund getrocknet ist können die neuen Fliesen auf die alten Fliesen geklebt werden. Allerdings sollte man in jedem Fall flexiblen Fliesenkleber verwenden. Der Fliesenkleber wird zuerst mit einer Glattkelle aufgetragen und dann mit einer Zahnkelle abgekämmt. Beim Fliesen kann man Fugenkreuze zur Hilfe nehmen, damit die Abstände zwischen den einzelnen Fliesen immer gleich sind. Anschließend werden die Fugen zwischen den Fliesen mit einem Stückchen Holz gereinigt. Nach dem Trocknen des Fliesenklebers werden die Fliesen mit flexiblen Fugenmörtel verfugt. An allen Einbauteilen und Übergängen müssen Dehnungsfugen freigelassen werden, die später mit Silikon verfugt werden.
Im Prinzip ist es möglich Fliese auf Fliese zu verkleben und trotzdem eine Fussbodenheizung zu betreiben, da Fliesen recht gute Wärmeleiter sind. Allerdings wird die Fussbodenheizung durch die größere Materialstärke etwas träger werden. In jedem Fall muss beim Fliesen verlegen ein spezieller flexibler Fliesenkleber und flexibler Fugenmörtel, der für Fussbodenheizungen zugelassen ist, verwendet werden. Insbesondere sollte man sich vor dem verkleben der Fliesen Rat von einem Fachmann hohlen, da hier Fehler sehr teuer werden können.