Durch den Anfeuerungsprozess wird dem Brennholz die Restfeuchte entzogen. Nachdem die Holzvergasung eingesetzt hat, werden die leichteren Gasbestandteile in der oberen Brennkammer vorverbrannt. Durch die Verbren-nungsluft werden die schwer verbrennbaren Gasbestandteile in die untere Verbrennungs-kammer (Wirbelkammer) gedrückt, wo diese bei Temperaturen von über 1000° verbrannt werden. Die Vergasung des Brennholzes wird dabei elektronisch geregelt. Damit der Holzvergaser nicht permanent nachgeheizt werden muß, sollte dieser über einen ausreichend großen Pufferspeicher verfügen. Als Richtwert für den Pufferspeicher werden pro KW Heizleistung etwa 25-50 Liter angegeben. Es ist durchaus sinnvoll den Holzvergaserkessel mit einer Solarheizung zu kombinieren. Dadurch kann das Nachheizen des Holzvergasers im Sommer entfallen, da das Trinkwasser über die Solarheizung erwärmt wird.