Der großen Nachteile einer elektrisch betriebenen Bodenheizung sind die relativ hohen Stromkosten, so dass das Heizen mit elektrischen Strom höhere Kosten verursacht als das Heizen mit Gas oder Öl. Wegen der hohen Heizkosten ist die elektrische Fußbodenheizung eher für kleine Räume wie z.B. das Bad geeignet. Sie wird meistens nur als Zusatzheizung verwendet. Die Funktionsweise einer elektrischen Bodenheizung ist recht einfach: Auf dem Boden werden in Folien oder Matten eingearbeitete Wiederstandskabel verlegt. Der durch die Leitungen fliesende elektrische Strom erwärmt diese. Die so erzeugte Wärme wird dann an den Bodenbelag gleichmäßig abgegeben. Wegen der geringen Bauhöhe können die Heizmatten bzw. Heizfolien direkt unter dem Fußbodenbelag verlegt werden. Einige Heizmatten können sogar im Klebebett des Fliesenbelages verlegt werden. Im Fachhandel sind auch Heizfolien erhältlich, die direkt unter dem Laminat verlegt werden können. In Feuchträumen wie z.B. dem Bad werden elektrische Bodenheizungen mit geerdetem Schirm verlegt, damit Stromunfälle vermieden werden. Für die Verlegung einer elektrischen Fußbodenheizung benötigt man keine besonderen Fachkenntnisse. Das Verlegen der Heizmatten kann man durchaus selber machen. Allerdings muss der elektrische Anschluss von einem Fachmann vorgenommen werden. Die Kosten pro Quadratmeter Bodenheizung liegen je nach Abnahmemenge zwischen 40-60 Euro. Da man auch keine Heizungsanlage benötigt liegen die Kosten weit unter denen einer herkömmlichen Fußbodenheizung. Im Fachhandel werden auch komplette Bodenheizungs - Bausätze mit Einbau - Anleitung angeboten, die auch die benötigten Temperaturregler beinhalten.