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Bremsleitung bördeln mit einem Bördelgerät

Streusalz und Feuchtigkeit machen nicht nur der Karosserie eines Fahrzeuges zu schaffen auch der Unterboden und insbesondere die Bremsleitungen werden durch das Streusalz häufig angegriffen. Verrostete Bremsleitungen stellen eine große Gefahr in Bezug der Fahrzeugsicherheit dar. Deshalb sollte man verrostete  Bremsleitungen rechtzeitig auswechseln. In der Regel bieten Hersteller fertig konfektionierte Bremsleitungen an, so dass diese nur ausgetauscht werden müssen. Bei älteren Fahrzeugen kann es aber sein, dass man die Bremsleitungen extra herstellen muss. Nach dem die defekte Bremsleitung ausgebaut wurde, wird die Länge ermittelt und die neue Leitung mit etwas Übermaß mit einem Rohrschneider abgelängt. Damit die Leitung dicht ist muss man die Bremsleitung bördeln.

Bremsleitung bördeln mit einem Bördelgerät

Beim Bremsleitung Bördeln wird die Leitung gestaucht, so dass ein Wulst entsteht. Durch den gebördelten Wulst wird gewährleistet, dass die zum Befestigen notwendige Überwurfmutter die Leitung fest und vor allem dicht in der Bohrung der Bremszange befestigt. Zum Bördeln von Bremsleitungen benötigt man ein Bördelgerät. Da ein brauchbares Bördelgerät recht teuer ist, rentiert sich die Anschaffung nicht , wenn nur einige Bremsleitungen gebördelt werden sollen. Zudem dürfen Reparaturen an der Bremsanlage nur von ausgebildeten KFZ-Fachleuten durchgeführt werden, so dass das Bremsleitung bördeln keine Arbeit ist, die ein Laie durchführen darf! Zudem gibt es verschiedene Bördel-Typen wie den Din F Bördel (europäischer Standard), den SAE E Bördel (Verwendung bei englischen Fahrzeugen älterer Baujahre), den SAE double Flare ( amerikanischer und asiatischer Standard) und den D Bördel (wird nicht im PKW-Bereich verwendet), die nur von einem versierten Fachmann unterschieden werden können. Selbst wenn man das passende Bördelwerkzeug ausgewählt hat, kann man beim Bremsleitung bördeln einiges falsch machen, da diese Arbeit sehr viel Erfahrung bei der Metallbearbeitung voraussetzt. Beim Bördeln wird zuerst der passende Klotzdurchmesser  ermittelt. Im PKW-Bereich wird für Bremsleitungen meistens ein Durchmesser von 4,75 mm verwendet. Dann wird die Bremsleitung mit einigen Millimetern Überstand in das Bördelgerät eingelegt und mit einem Hebel festgespannt. Die Auswahl des passenden Drückers hängt vom Bördeltyp der alten Bremsleitung ab. Wenn der Passende Drücker in das Bördelgerät eingelegt ist, wird die Bremsleitung durch einen Knebel der gedreht werden muss gebördelt. Wenn man etwas Fett beim Bördeln verwendet geht die Arbeit erheblich leichter. Typische Fehler beim Bördeln von Bremsleitungen sind z.B. das der Bördel ungleichmäßig zu einer Seite gedrückt oder unvollständig ausgeprägt ist. Wenn die Bremsleitung zu lang eingespannt wurde, wird vor und hinter dem Bördel Material herausgequetscht und die Bremsleitung ist unbrauchbar. Hinweis: Reparaturen an der Bremsanlage dürfen nur von KFZ-Fachleuten durchgeführt werden und somit darf auch das Bremsleitung Bördeln nicht von Laien selber gemacht werden.

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