Auch aus Holz werden Rosenbögen angeboten. Selbst wenn diese mit Holzschutzfarbe imprägniert sind haben die Rosenbögen nur eine begrenzte Haltbarkeit und müssen je nach Holzart nach einigen Jahren ausgetauscht werden. Beim Kauf eines Rosenbogens sollte man nicht nur auf dessen Optik achten, sondern auch auf die Stabilität. Die Rosen die den Bogen später einmal bewachsen, können durchaus ein Gewicht von über 50 Kg haben, so dass die Druckbelastung auf den Bogen erheblich sein kann. Die Rosen mit ihrem Laub bieten auch dem Wind eine große Angriffsfläche, so dass der Rosenbogen ausreichend verwindungssteif sein muss. Beim Aufstellen des Bogens ist darauf zu achten, dass dieser gut im Boden verankert wird, damit auch ein Sturm dem Bogen nicht gefährlich werden kann. Wer sich keinen Rosenbogen kaufen will, der kann sich auch einen selber bauen. Für den Selbstbau ist Holz das Material, dass sich am einfachsten verarbeiten lässt. In jedem Fall muss der Rahmen für den Rosenbogen mit Holzschutzfarbe behandelt werden. Der Holzrahmen darf in keinem Fall direkt mit dem Erdboden kontakt haben, da das Holz sehr schnell fault. Die Füsse des Rosenbogens sollte man deshalb auf verzinkte Stahlpflockträger stellen. Auch die Durchgangshöhe muss richtig berechnet werden, da der Rosenbewuchs die lichte Durchgangshöhe um ca. 30 cm mindert.