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Einen Feigenbaum im Garten überwintern

Der Feigenbaum liebt mediterranes Klima und benötigt daher viel Wärme und Sonne. In Afrika, Südamerika und China wird der Feigenbaum in Plantagen kultiviert. In den wärmeren Regionen Deutschlands kann man die Pflanze durchaus im Freien überwintern. Insbesondere in den warmen Weinbaugebieten kann man den Feigenbaum relativ problemlos im Freien über den Winter bringen. Als Zimmerpflanze ist der Baum auf Grund seiner Größe eher ungeeignet. Dennoch ist eine Überwinterung im Haus in einem Kübel durchaus möglich. Im Folgenden werden einige Punkte aufgeführt, die man beim Feigenbaum Überwintern im Garten unbedingt beachten sollte:

Einen Feigenbaum im Freien richtig überwintern

 
 
  • Ob ein Fruchtfeigenbaum den Winter in unseren Breitengraden übersteht, hängt nicht nur von den tiefsten Temperaturen ab. Vor allem kalter Wind, ungünstige Bodenbeschaffenheit und Feuchtigkeit können der Pflanze sehr zusetzen.
  • Der Feigenbaum stammt ursprünglich aus recht trockenen Regionen. D.h. zu feuchter Boden kann dazu führen, dass die Wurzeln verfaulen. Daher ist es ratsam an dem Standort im Boden eine Drainage einzubauen, die Staunässe verhindert. Insbesondere, wenn im Winter große Temperaturschwankungen herrschen ist Staunässe sehr gefährlich für die Wurzeln. Der nasse Boden im Wurzelbereich gefriert und die Wurzeln sterben zwangsläufig ab. Deshalb wird der Baum ca. 10 cm tiefer in den Erdboden gesetzt, wie dieser vom Pflanzenhandel geliefert wird.
  • Des weiteren sollte der Standort windgeschützt und trotzdem sonnig sein, damit sowohl die Früchte, als auch das Holz des Baumes ausreifen können. Eine Hauswand mit südlicher Ausrichtung ist zum Überwintern optimal. Es ist empfehlenswert die Hauswand hell zu streichen, damit diese das Sonnenlicht reflektiert. Ganz junge Feigenbäume sollte man in unseren Breitengraden nicht im Freien überwintern. Es hat sich bewährt, die Bäume ca. 3-5 Jahre lang in einem Kübel heranzuziehen und dann erst in den Garten zu pflanzen. Erst nach dieser Zeit hat der Fruchtfeigenbaum robuste Wurzeln entwickelt und das Holz ist soweit ausgereift, dass die Pflanze einen Winter in unseren Breitengraden überstehen kann.

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  • Die meisten im Fachhandel angebotenen Feigenbäume halten im Winter kurzfristig Temperaturen von bis zu -10° Celsius aus. Einige Sorten können auch bei Temperaturen von bis zu -15° Celsius überwintert werden. In der Regel ist es so, dass die Feigenbäume mit grünen oder gelben Früchten und weniger tief gelappten Laubblättern winterhärter sind, als andere. Einige Fruchtfeigenbäume sind absolut nicht winterhart. Daher ist es empfehlenswert, sich beim Kauf des Baumes genau über dessen Winterhärte zu erkundigen.
  • Der Windschutz ist im Winter besonders wichtig. Zum Einen kühlt das Holz des Baumes bei Wind sehr schnell aus. Zum Anderen stiegt der Wasserbedarf des Feigenbaumes. Diesen Wasserbedarf kann die Pflanze bei gefrorenem Boden nicht decken, so dass der Baum vertrocknet.
  • Den Wurzelbereich sollte man beim Überwintern im Freien mit einer Mulch oder Laubschicht vor Frost schützen. Den Stamm und die Wurzeln des Feigenbaumes kann man kalken. Dadurch wird das Sonnenlicht reflektiert, so dass eine zu starke Erwärmung im Winter verhindert wird.

Einen Feigenbaum im Kübel im Haus überwintern

  • Natürlich ist es auch möglich einen Feigenbaum im Haus zu überwintern. Insbesondere bei jungen Pflanzen bleibt einem in kälteren Regionen gar keine Alternative, wenn man Frostschäden an der Pflanze verhindern will. Den Fruchtfeigenbaum sollte man möglichst spät in sein Winterquartier bringen. Am besten, wenn dieser schon seine Laubblätter abgeworfen hat. Dann kann dieser in einem dunklen Kalthaus bei einer Temperatur von 2-5° Celsius überwintert werden.
  • In seinem Winterquartier sollte der Feigenbaum nicht gedüngt werden. Die Pflanze wird nur soviel gegossen, dass das Substrat nicht austrocknet.
  • Wird die Feige an einem hellen Standort überwintert, so wirft diese die Laubblätter nicht ab.
  • Nach der Überwinterung sollte man die Pflanze nicht sofort ins Freie stellen. Es ist ratsam den Baum in einem Zwischenquartier an einem hellen und geschützten Standort an die steigenden Temperaturen und an das Sonnenlicht langsam zu gewöhnen bevor man diesen in Freie aussetzt. Im März, wenn die Laubblätter austreiben kann man den Feigenbaum ins Freie stellen.

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