Die tragende Konstruktion der meisten Anstellpavillons besteht aus Metall. So werden Pavillons mit einer verzinkten Stahlkonstruktion angeboten, aber auch Pavillons mit einer Aluminiumkonstruktion. Alu hat den Vorteil, dass es sehr leicht ist, so dass sowohl der Transport als auch das Aufstellen des Anbaupavillons leichter ist, wie das Aufstellen eines Pavillons mit Stahlkonstruktion. Im Fachhandel werden kleine Anbaupavillons schon ab einem Preis von 120 Euro angeboten. Für einen größern Anbaupavillon muss man mit Preisen ab ca. 200 Euro rechnen. Handwerklich versierte Heimwerker können einen Anbaupavillon auch selber bauen. Die Konstruktion sollte man aus Holz herstellen, da sich dieses sehr leicht bearbeiten lässt. Zuerst bringt man eine Rahmenkonstruktion aus Holz an der Hauswand mit Schrauben und Dübeln an. Dann werden in einem Abstand von ca. 3 m von dieser Rahmenkonstruktion zwei Postenträger für 12x12 Holzbalken, einbetoniert, in die nach dem Aushärten des Betons senkrecht die Holzbalken befestigt werden. Diese senkrechten Balken werden oben mit einer rechteckigen Rahmenkonstruktion an der Holzkonstruktion, die vorher an der Hauswand angeschraubt wurde, mit Montagewinkeln befestigt. Dabei ist die Höhe der senkrechten Holzbalken so einzustellen, dass ein leichtes Gefälle vom Gebäude weg, entsteht, damit das Regenwasser abfliessen kann. Die Rechteckige Rahmenkonstruktion wird noch mit Sparren verstärkt, die wiederum mit Metallwinkeln angeschraubt werden. Damit der Anbaupavillon ausreichend verwindungssteif wird, werden die Holzbalken mit 45° Streben im oberen Bereich verstrebt. Das Dach des Anbaupavillons kann man dann noch mit Zeltstoff bespannen.