So kommen auch Neulinge mit dem Tapezieren klar

Werbung


Werbung

Niemand braucht Angst vor dem Tapezieren zu haben. Die eigentliche Technik ist schnell erlernt, zumal es viele praktische Tricks und Kniffe gibt, mit denen sich Anfänger beim Anbringen der Tapeten leichter tun. Nachfolgend wird gezeigt, wie das Tapezieren zum Erfolg wird.

Die Wände nehmen den mitunter größten Einfluss darauf, wie ein Raum auf Personen wirkt. Immerhin geht es um große Flächen, die mit dem Auge zwangsläufig wahrgenommen werden. Dementsprechend bietet sich auch das Potential, allein durch das Arbeiten mit Farben die Raumwirkung zu ändern und letztlich so zu beeinflussen, dass die gewünschte Atmosphäre entsteht.

Wenn einmal von Sonderfällen, wie zum Beispiel der Holzvertäfelung abgesehen wird, stehen zwei Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, nämlich das Arbeiten mit Farben bzw. das Streichen der Wände sowie das Tapezieren. Letzteres erfreut sich mittlerweile wieder einer steigenden Beliebtheit. Vor allem gemusterte Tapeten haben es zahlreichen Personen angetan. Aber auch Raufasertapeten sind wieder gefragt, schließlich kann ein nachträglicher Farbauftrag richtige Wunder bewirken.

Keine Angst vor dem Tapezieren

Allerdings müssen viele Personen gestehen, dass sie sich an das Tapezieren von Wohnräumen nicht so richtig herantrauen. Es besteht die Angst, Fehler zu machen und somit am Ende viel Arbeit und Geld investiert zu haben, obwohl das Ergebnis nicht überzeugt. Dabei braucht sich niemand fürchten, denn schlussendlich ist es gar nicht so schwierig, ordentlich zu Tapezieren und somit gute Ergebnisse zu erzielen.

Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, auf eine gute Vorbereitung zu setzen. Schlussendlich ist es ganz wichtig, dass alle benötigten Arbeitsmaterialien vorhanden sind. Dinge, wie Tapetenrollen in ausreichender Anzahl, Kleider, Tapeziertisch, Bürsten und Tapeziermesser dürfen einfach nicht fehlen.

Zudem gilt es die Wände entsprechend vorzubereiten. Am besten werden die alten Tapeten – sofern denn welche vorhanden sind – schon mindestens einen Tag vorher entfernt. Auch hierfür bedarf es verschiedener Hilfsmittel, wie beispielsweise Spachtel und Messer. Je nach Tapete kann es außerdem erforderlich sein, mit einem Tapetenlöser zu arbeiten.

So wird richtig tapeziert

Das eigentliche Tapezieren ist gar nicht so schwierig. Im ersten Schritt ist es erforderlich, die Mindestlänge der Tapetenbahnen richtig zu ermitteln. Generell empfiehlt es sich, stets mit einer Zugabe von einigen Zentimetern zu arbeiten, denn so besteht die Möglichkeit, die Abschlusskanten zu kürzen. Wird eine Bahn hingegen zu kurz abgeschnitten, ist sie nicht mehr zu gebrauchen.

Ganz wichtig ist außerdem die Verwendung der richtigen Menge an Kleister. Es empfiehlt sich, ausschließlich hochwertigen Markenkleister zu verwenden und diesen exakt nach Gebrauchsanweisung zu verarbeiten. Ob dieser mit einer Tapeziermaschine oder mit einem dicken Pinsel, dem so genannten Quast, aufgetragen wird, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Das Arbeiten mit der Maschine ist wesentlich filigraner, geht aber schneller vonstatten. Wird hingegen nur Raufasertapete angebracht, die später noch überstrichen werden soll, ist es meist praktischer, einfach zum Quast zu greifen – denn selbst wenn Kleister über den Rand und somit auf die Vorderseite gelangt, ist dies später nicht so schlimm.

Tipps rund ums Tapezieren

Wer noch nie tapeziert hat oder unsicher ist, sollte nicht gleich mit dem Raum beginnen, in dem das Ergebnis perfekt sein muss. Ansonsten sollten zumindest die Wände oder Ecken im Raum gewählt werden, die nicht ganz so häufig angesehen werden. Falls es am Anfang nämlich nicht gleich klappen will, sind die Fehler später nicht gleich für jedermann ersichtlich.

Verunsicherte Tapezierer holen sich am besten Hilfe im Freundeskreis. Dort findet sich im Regelfall immer eine Person, die schon mehrfach tapeziert hat und daher das Handwerk beherrscht. Die Person muss auch nicht die gesamte Zeit über helfen, vielmehr geht es darum, dass sie schlichtweg vormacht, wie richtig tapeziert wird.

Zum Thema Kosten ist anzumerken, dass es nicht immer zwingend erforderlich ist, alle Arbeitsutensilien zu kaufen. Vor allem Tapeziermaschinen und Tapeziertische können auch geliehen werden. Am besten ist es, sich zunächst im Freundes- und Bekanntenkreis umzuhören, dann stehen die Werkzeuge nämlich meist kostenlos zur Verfügung. Alternativ kann auch im Baumarkt angefragt werden, dort fallen dann allerdings Mietgebühren an.

Werbung

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen