Schimmel in Küche und Bad vorbeugen

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Schimmel ist ein altbekanntes Problem in Küchen und Badezimmern. Überall, wo Feuchtigkeit in geschlossenen warmen Räumen auftritt, fühlen sich Schimmelkulturen und Pilzsporen wie zuhause und haben sich diese erst einmal niedergelassen, ist es nicht einfach, diese wieder los zu werden.

Schimmel in der Küche vorbeugen

Wasserdampf, Fettspritzer, Verbrennungsgase und das alles in Kombination mit oft leicht verderblichen Lebensmittel – Die Küche ist das reinste Schimmelparadies. Wasserdampf, der bei fast allen Kochvorgängen entsteht, schlägt sich in jeder noch so kleinen Ritze nieder, ganz egal ob auf dem Boden, in den Wänden oder den Möbeln. Auch spritzendes Fett und andere Dämpfe und Spritzreste setzen sich auf nahezu allen Oberflächen der Küche ab und bilden einen hervorragenden Nährboden für alle möglichen Sporen.

Um das Ausbreiten von Schimmel und anderen Pilzen innerhalb der Küche zu verhindern muss man einiges Beachten. Zunächst einmal sollte über dem Herd auf jeden Fall eine funktionierende Abzugshaube installiert sein. Diese muss regelmäßig gereinigt und das Filtertuch ausgetauscht werden, da sich ansonsten auch in diesem Feuchtigkeit und Kniest sammeln können. Die Dunstabzugshaube wirkt so, dass sie einen Luftstrom erzeugt, der einen großen Teil des entstehenden Wasserdampfs direkt über dem Herd abfängt, ansaugt und über eine Leitung ins Freie transportiert, so dass sich die beim Kochen entstehende Feuchtigkeit gar nicht erst in der Küche ausbreiten kann.

Doch das alleine reicht nicht aus. Zusätzlich zur Dunstabzugshaube sollte während und nach dem Kochen mindestens ein Fenster geöffnet werden. Damit kein Durchzug entsteht und die Feuchtigkeit durch das Fenster nach außen transportiert werden kann, muss gleichzeitig die Türe geschlossen sein. Öffnet man zwei oder mehr Fenster sollte man darauf achten, dass diese an der gleichen bzw. an aneinandergrenzenden Wänden liegen. So wird verhindert, dass der Wasserdampf durch entgegengesetzte Luftströme im Raum verteilt wird, anstatt nach draußen zu gelangen.

Schimmel im Badezimmer vorbeugen

Das Badezimmer ist wohl der Raum der Wohnung, in dem am meisten Feuchtigkeit anzutreffen ist. Nicht nur, dass beim Baden, Duschen, Zähneputzen und Co. aktiv Wasser in den Raum geleitet wird, dieses verwandelt sich bei heißen Duschen und ähnlichem zum Teil zu Wasserdampf, der sich dann wie in der Küche über den ganzen Raum verteilt und sich auf allen Flächen und in allen Spalten und Zwischenräumen wieder niederschlägt und so eine wunderbar feuchte Grundlage für Schimmelbildung bietet. Die in der Regel recht warmen Temperaturen, die mit der Feuchtigkeit im Badezimmer einhergehen sind auch nicht gerade förderlich, wenn es darum geht, die Bildung und Ausbreitung von Schimmel zu vermeiden.

Auch hier ist die Ableitung der Feuchtigkeit durch Lüften die beste Maßnahme um dem Schimmel und anderen Pilzen entgegen zu wirken. Wer während einer Dusche lieber nicht das Fenster offen stehen haben möchte, sollte dieses spätestens bei Verlassen des Bades weit öffnen, damit die Feuchtigkeit nach draußen abziehen kann. Hat sich gerade in und um die Dusche viel Wasser gesammelt kann es auch hilfreich sein, dieses mit der Hand abzuziehen und mit einem Aufnehmer aktiv zu entfernen. Das ist eine Arbeit von vielleicht drei Minuten, die mit Unter aber eine enorme Wirkung zeigen kann.

Da durch feuchte Handtücher, Fußmatten, Duschvorhänge und andere Textilien trotz abziehen und sofortigem Lüften auch im Nachhinein noch viel Feuchtigkeit im Zimmer ist, sollte das Fenster, wenn möglich für längere Zeit geöffnet bleiben. Ist dies nicht machbar, muss man zumindest in regelmäßigen Abständen mehrmals über den Tag verteilt stoßlüften oder aber die fraglichen Textilien aus dem Raum entfernen und zum Beispiel im Wäscheraum oder gleich an der frischen Luft vollständig austrocknen lassen, bevor man sie wieder ins Badezimmer hängt.

Frischluft unterstützen und falsche Belüftung vermeiden

Gerade im Sommer wir Schimmel in vielen Haushalten zum Problem da viele der Sporen sich in warmen Umgebungen besonders gut entwickeln. Zu dieser Jahreszeit ist es daher besonders wichtig, der Bildung vorzubeugen und rechtzeitig entgegen zu wirken. Nicht selten kommt es vor, dass isch trotz regelmäßigem Lüften Schimmelsporen niederlassen und in Ecken und Ritzen zu ganzen Kulturen heranwachsen. Daher ist es sinnvoll das einfach Lüften der Räume durch Installationen wie Deckenventilatoren (http://www.creoven.de/sommerventilatoren/) oder Klimaanlagen (http://www.amazon.de/klimaanlage/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3Aklimaanlage) zu unterstützen.

Außerdem muss man gerade an schwülheißen Tagen darauf achten, die richtigen Zeitpunkte zum Lüften abzupassen. Herrschen draußen nämlich tropische Witterungsverhältnisse kann sich nämlich auch das Lüften von Räumen positiv für den Schimmel auswirken, anstatt dem Schimmel die Lebensgrundlage zu entziehen. In diesem Fall wird nämlich nicht nur feuchte Luft nach außen transportiert. Durch die allgemeine hohe Luftfeuchtigkeit an solchen Tagen, kann keine trockenere Luft in den Raum nachrücken und so wird nur feuchte Luft durch ebenfalls feuchte Luft ausgetauscht. Ist dann die Luft, die von draußen herein kommt auch noch wärmer, als die Luft, die sich ohne Lüften im Zimmer befindet, freut sich der Schimmel.

Fugen richtig abdichten und Oberflächenversiegeln

Natürlich ist es aber nicht nur durch richtiges Lüften möglich Schimmel entgegen zu wirken schon bevor er entsteht. Viele Hersteller für Dichtmasse zum Abdichten von Fugen bieten mittlerweile Produkte an, die die Bildung von Schimmel in den Fugen verhindern soll. Auch gibt es Mittler zur Versiegelung von Oberflächen, die Schimmel- und Pilzsporen die Grundlagen zum Wachstum entziehen und verhindern, dass sich Feuchtigkeit auf diesen Flächen sammeln kann. Natürlich gehört es auch dazu gerade die Räume, Oberflächen und Vertiefungen, in denen sich am ehesten Schimmel bildet regelmäßig und vor allem grünlich zu putzen. Viele Putzmittel die frei erhältlich sind, haben eine antibakterielle Wirkung und töten in der Regel auch Schimmelsporen ab. Der Einsatz von Mikrofasertüchern kann sich ebenfalls lohnen. Diese haben feinere Fasern als herkömmliche Putztücher und nehmen somit auch mehr Partikel auf.

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