Den Schrebergarten auf den Winter vorbereiten

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Wenn der Winter naht, sollten Sie sich als Besitzer eines Schrebergartens entsprechend vorbereiten. Damit weder die Pflanzen, noch die Werkzeug Schaden durch Frost und Co. nehmen, ist ein wenig Aufwand nötig. Doch dieser zahlt sich aus, wenn Sie im nächsten Frühling wieder Freude an Ihrer grünen Oase haben werden.

Den Rasen fertig für den Winter machen

Gerade der Boden in einem Schrebergarten entscheidet darüber, ob der Garten gepflegt aussieht oder nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Rasen kurz vor dem Winter noch einmal gründlich zu mähen. Das ist essenziell, damit sich Feuchtigkeit und Schnee nicht in den zu langen Halmen festsetzen können und dort womöglich Schimmel verursachen oder als Nährboden für unerwünschte Moose dienen.

Das Gartenhaus vorbereiten

Nicht nur der Boden und die Beete werden vorbereitet, sondern auch das Gartenhaus oder der Geräteschuppen – sofern im eigenen Schrebergarten vorhanden. Um sich gegen betriebliche und private Risiken absichern zu können, sollten Sie ohnehin eine separate Versicherung für den Schrebergarten haben. Damit Gefahren möglichst von Vornherein gebannt werden können, sollten Sie zudem alle Gerätschaften im Gartenhaus unterbringen. Dazu gehören der Rasenmäher ebenso wie Heckenscheren, Spaten, Schaufeln und Besen. Wer sich über den Winter nicht im Schrebergarten aufhält und dieses Werkzeug im nächsten Jahr draußen vorfindet, der muss die Gegenstände in der Regel entsorgen. Die Anschaffung kostet Geld und Zeit – das muss nicht sein.

Damit der Schuppen oder das Gartenhaus die Werkzeuge optimal schützen kann, sollten Sie die Hütte auf Dichtigkeit hin untersuchen. Prüfen Sie, ob die sowohl die Wände, als auch das Dach dicht halten. Sorgen Sie anschließend dafür, dass Fenster und Türen zuverlässig schließen. Das sorgt nicht nur für den Ausschluss von Feuchtigkeit und Schmutz, sondern wird auch Tiere fernhalten.

Die Beete nicht vergessen

Natürlich muss nicht nur der Rasen gemäht werden, sondern auch den Beeten sollte noch einmal viel Aufmerksamkeit zukommen, wenn die kalte Jahreszeit kurz bevorsteht. Ernten Sie die Beete ab, welche mit Gemüse und Co. bepflanzt wurden. Anschließend können Sie eine sogenannte Gründüngung durchführen. Wurde bereits Frost angekündigt, sollten sie allerdings auf diese verzichten. Sofern sich nicht nur Nutzpflanzen, sondern auch Blumen in den Beeten befinden, müssen diese mitsamt der Wurzel entfernt werden. Handelt es sich um Sorten, die im nächsten Jahr von Neuem blühen werden, so darf die Wurzel natürlich im Boden verbleiben. Die Triebe oberhalb der Erde werden gekürzt oder komplett entfernt – je nach Sorte.

Sträucher, Bäume und Stauden pflegen

Auch die Staudengewächse und andere große Pflanzen brauchen ein wenig Pflege, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Schneiden Sie die betreffenden Bäume sowie Sträucher zurück und gehen Sie hierbei nicht zu sparsam vor. Im ersten Moment wirken die Pflanzen nach einem Rückschnitt sehr kahl. Die gute Nachricht: Je mehr Sie im Herbst oder Winter zurückschneiden, desto prächtiger werden im Frühling die neuen Triebe sprießen. Sorgen Sie nur dafür, dass der Rückschnitt bereits früh genug ausgeführt wird. So haben die Pflanzen noch genügend Zeit, um die Schnittstellen zu verschließen. Das schützt die feinen Äste und Zweige vor dem herannahenden Frost.

Geht es um mehrjährige Stauden, so sollten Sie nur die Teile zurückschneiden, die braun sind. Hier handelt es sich um Pflanzenteile, die ansonsten unnötig viel Platz verbrauchen, der im nächsten Jahr von neuem Wuchs genutzt wird. Sofern sich in Ihrem Schrebergarten Rosen befinden, sollten Sie diese nur zu einem Drittel in der Höhe kürzen. Stoffsäcke schützen zusätzlich vor Bodenfrost.

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