Was ist bei dem Einbau einer Küche zu beachten?

Gute Planung und organisiertes Arbeiten sind alles

Grundvoraussetzung für die neue Küche ist natürlich, dass bei der Planung richtig gemessen wurde. Damit die Einbauküche wirklich Spaß macht, muss alles stimmen. Das betrifft aber nicht nur die Maße, sondern auch die benötigten Geräte und Regale sowie das Design. Eine optisch wenig ansprechende Küche macht nämlich einfach keinen Spaß. Die Küche kann auch selbst montiert werden, das ist gar nicht so schwer und spart unter Umständen Kosten für den Monteur. allerdings sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Objekte im Raum

Klingt abstrakt, ist aber erst einmal einfach: Jedes Teil muss sich im Raum perfekt an seinen Platz einfügen. Mit Wasserwaage und anderen Hilfsmitteln sollte geprüft werden, dass sowohl die Vertikalen als auch die Horizontalen der Küche wirklich lotrecht sind. Die einzelnen Möbel sollten sich lückenlos aneinanderfügen, Kante an Kante stehen. Da darf kein Schrank wenige Millimeter weiter in den Raum ragen als der andere, das stört die Optik. Und noch mehr: Vorstehende Kanten bergen ein potentielles Verletzungsrisiko. Stehende Möbelstücke sollten sicher und fest stehen, sie dürfen nicht wackeln oder sich in den Raum lehnen. Hängende Möbel sollten sicher verankert werden. Die vom Hersteller vorgesehene Anzahl an Schrauben/Nägeln/Haken sollte auch wirklich verwendet werden. Selbst wenn es mit der Hälfte der Befestigungsmechanismen halbwegs stabil wirkt, dürfen keine der vorgesehenen Schrauben einfach weggelassen werden!

Türen und Schubladen sind beweglich. Küchenmöbel sind manchmal nicht fest installiert, sondern sollen komplett beweglich bleiben. Beim Einbau der Küche muss darauf geachtet werden, dass sich die beweglichen Elemente auch wirklich im vorgesehenen Rahmen bewegen lassen, und zwar ohne Probleme.

Muss absolut waagerecht sein: Herd und Arbeitsplatte

Während es beim Tisch und der Ablagefläche wenig ausmacht, wenn eine minimale Schräge da ist, müssen Herdplatten und Arbeitsplatte absolut waagerecht sein. Und zwar sowohl in der Längsrichtung (von rechts nach links) als auch in der Tiefe (zwischen Wand und da, wo Küchenchef und Küchenchefin stehen). Ist das nicht der Fall, sammelt sich Fett an einer Stelle in der Pfanne, das Steck rutscht auf eine Seite, die Mahlzeiten werden nicht gleichmäßig gar. Da Herd und Arbeitsplatte normalerweise exakt aufeinander ausgerichtet sind, lässt sich die lotrechte Anbringung an der größeren Arbeitsplatte einfacher feststellen. Denn die manchmal nur Bruchteile von Millimetern betragenden Abweichungen machen sich auf einer Länge von zwei Metern oder mehr viel stärker bemerkbar als bei einem Herd mit einer Breite von 60 cm.

Auf die Hygiene achten

In der Küche spritzt es öfters mal. Fett, Öl, Kochwasser oder Spülwasser hinterlassen an den Wänden hässliche Flecken. Reinigen ist bei einer verputzten oder gestrichenen Wand fast nicht möglich. Eine Küchenrückwand schafft Abhilfe. Individuell gestaltet wie beispielsweise beim Rückwand-Shop, ist die Küchenwand nicht nur pflegeleicht, sondern auch noch ein Hingucker. Aus dem Arbeitsbereich Küche wird ein Wohn- und Essbereich, in dem man sich gerne aufhält.

Alles dicht?

Mit dem Aufstellen der Küchenmöbel und der Montage ist es noch nicht getan. In der Küche wird oft mit Flüssigkeiten gearbeitet, die einzelnen Möbelstücke und Flächen sollten also wasserfest versiegelt sein. Ritzen zwischen Schränken kann man mit Silikonmasse schließen. Die sollte aber unbedingt für Nassräume geeignet sein.