Im Nachfolgenden werden die Arbeiten beschrieben die beim Wechseln der Zylinderkopfdichtung anfallen. Zuerst muss der Motor soweit zerlegt werden, dass die defekte Zylinderkopfdichtung entfernt werden kann. Nach dem Säubern der Dichtflächen ist es ratsam den Zylinderkopf planen zu lassen, da bei einem Zylinderkopfschaden durch die thermische Überlastung meist Verspannungen im Material auftreten. Es auch müssen neue Dehnschrauben eingesetzt werden. Bei Motoren ohne Steuerkette, deren Ventile über Zahnriemen angetrieben werden, entstehen weitere Kosten, da der Zahnriemen samt Spannrolle erneuert werden muss. Bei einigen Motoren muss auch eine neue Wasserpumpe eingebaut werden, was die Reparaturkosten weiter in die Höhe treibt. Nach dem Einbau der Neuteile muss das Kühlmittel samt Frostschutz erneuert werden. Auch ein Ölwechsel samt Ölfilteraustausch ist nach dem Wechseln der Zylinderkopfdichtung erforderlich. Es liegt auf der Hand, das diese Arbeiten eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, so dass die oft erschreckend hohen Kosten für den Wechsel der Zylinderkopfdichtung meist gerechtfertigt sind. Hinweis: Leider gibt es bei den Autowerkstätten einige wenige schwarze Schafe, die zwar den Zahnriemenwechsel oder den Austausch der Wasserpumpe in Rechnung stellen, diese Arbeiten aber nicht ausführen und so ungerechtfertigt die Kosten für die Reparatur in die Höhe treiben. Im Zweifelsfall sollte man sich die ausgetauschten Alteile zeigen lassen.