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Windgenerator Bauanleitung

Der Selbstbau eines Windgenerators bedarf fundierter Kenntnisse im Bereich der Physik und der Elektrotechnik um mit einem Windgenerator Strom zu erzeugen und diesen auch für den alltäglichen Gebrauch nutzbar zu machen. Die nachfolgende Bauanleitung für einen Windgenerator erzeugt nur Strom von einigen Volt der bestenfalls zum Betrieb einer Glühbirne geeignet ist. Wer einen professionellen Windgenerator zur Stromerzeugung selber bauen will, der sollte sich einen geeigneten Bausatz aus dem Fachhandel kaufen, der alle notwendigen Bauteile enthält. Wenn der Windgenerator an das Stromnetz angeschlossen werden soll, darf diese Arbeit nur von einer fachlich qualifizierten Person durchgeführt werden. Dabei ist die Bauanleitung des Herstellers unbedingt zu befolgen, da ansonsten die Funktion des Windgenerators nicht gewährleistet ist,

so dass schwere Schäden an der Hauselektrik entstehen können. Folgende Punkte sind beim Bau eines Windgenerators zu beachten:

Windgenerator Bauanleitung

  • Windgeneratoren ab einer bestimmten Größe sind Genehmigungspflichtig. D.h. Bevor man sich einen Bausatz kauft sollte man zuerst die rechtlichen Vorschriften mit der örtlichen Baubehörde abklären.
  • Der Windgenerator muss über einen Laderegler verfügen, der den erzeugten Strom gleichrichtet und an eine Batterie abgibt.
  • Wenn der in der Batterie gespeicherte Strom genutzt werden soll, so benötigt man noch einen Wechselrichter der den Batteriestrom in eine 220V Wechselspannung umwandelt.
  • Bei starkem Wind bzw. bei Windböen kann der Windgenerator nicht genutzt werden, da die Spannungsschwankungen zu groß sind, deshalb ist es notwendig den Windgenerator mit einer Propellerbremse auszustatten, der den Windgenerator abschaltet.

Die nachfolgende Bauanleitung beschreibt nur schemenhaft den Bau eines Windgenerators für Versuchszwecke. Mit diesem Generator lässt sich eine Fahrradglühbirne betreiben. Zur Stromversorgung oder Speicherung ist dieser Generator vollkommen ungeeignet. Wie man eine einfaches Windrad baut wird hier >> beschrieben. Die angegebenen Maße sind allerdings zu klein, so dass diese modifiziert werden sollten, da sich ansonsten der Dynamo nicht antreiben lässt. Des weiteren muss die Achse fest mit dem Windrad verbunden werden. Ausserdem sollte man die Achse mit zwei passenden Kugellagern lagern, so dass diese absolut rund läuft. An der Rückseite des Windrades muss nun ein weiteres Rad befestigt werden, dass den Fahrraddynamo antreibt. Das Rad sollte wie der Reifen eines Fahrrades über einen Gummischlauch verfügen, so dass sich der Dynamo problemlos antreiben lässt. Als Rad eignet sich beispielsweise der Reifen eines Kinderrollers, den man auf der Achse befestigt. Der Dynamo wird am Masten des Windrades so befestigt, dass dieser kraftschlüssig Kontakt mit dem Reifen hat, so dass sich der Dynamo leicht mit dreht, wenn das Windrad in Bewegung ist. Wenn alles korrekt aufgebaut ist, sollt der kleine Windgenerator bei Wind soviel Strom liefern, dass sich eine Fahrradglühbirne damit betreiben lässt. Hinweis: Es wird keine Haftung für die Funktionssicherheit und für Schäden die durch die Anlage entstehen übernommen.

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