Holzschutzlasuren zum Streichen der Voliere verwenden. In jedem Fall sollte man sich einen Bauplan für die Voliere zeichnen, der alle Maße enthält, damit man auf Grund des Bauplans genau das benötigte Material kalkulieren kann. Die Voliere besteht aus einer rechteckigen Grundplatte auf der ein Rahmengerüst aus Buchenholz montiert wird. Die Grundplatte kann man aus eine wasserfest verleimten Schichtholzplatte herstellen. Die Stärke der Grundplatte sollte mindestens 25 mm betragen. Wenn die Voliere aussen aufgestellt wird, so darf die Grundplatte in keinem Fall direkt auf den Erdboden gestellt werden. In diesem Fall unterlegt man die Grundplatte mit Ziegelsteinen. Das Rahmengerüst stellt man aus 40x40 mm starken Buchenrahmenhölzern her. Zuerst werden die senkrechten Rahmenleisten mit Hilfe von Montagewinkeln auf der Grundplatte verschraubt. Dann werden oben und unten waagrechte Rahmenhölzer geschraubt, wobei der obere Rechteckrahmen wieder mit Montagewinkeln befestigt wird. Die senkrechten Rahmenhölzer werden an drei Seiten in der Mitte nochmals mit Querstreben versteift. Eine Seite lässt man wegen der Aussparung für die Türe ohne Querstrebe. Auf dem oberen Rechteckrahmen wird nun eine Schichtholzplatte aufgeschraubt, die als Dach dient. Wenn die Vogelvoliere aussen verwendet wird, dann sollte die Schichtholzplatte ringsum einen Überstand von 15 cm aufweisen, damit die Vögel vor Schlagregen geschützt sind. Zudem muss die Holzplatte mit Dachpappe versehen werden, damit diese unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen ist. Die Türe der Voliere stellt man ebenfalls aus 40x40 mm starkem Buchenrahmen her, wobei diese mittig auch eine Querstrebe erhält. Nun befestigt man mit einem starken Tacker den Volierendraht an dem Rahmengerüst und an der Türe. Über den scharfen Drahtkanten werden Holzleisten befestigt, da ansonsten Verletzungsgefahr besteht. Die Türe wird mit Scharnierbändern versehen und am Rahmengerüst der Vogelvoliere befestigt. Auf der gegenüber liegenden Seite wird dann noch ein Riegel angeschraubt.