Tapeten entfernen – So sparen Sie Zeit und Nerven

 

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Bildquelle: Fotolia.com #81448290 | Urheber: rodimovpavel

Selbst die schönste Tapete wird nach einigen Jahren im Wohnzimmer unansehnlich. Dann scheint oft der Zeitpunkt gekommen, um die Renovierung in die Wege zu leiten. Häufig sehen Verbraucher vor allem die viele Arbeit, die mit dem Wechsel der Tapeten verbunden ist. Dabei gibt es einige kleine Tricks, mit deren Hilfe diese Arbeit noch leichter von der Hand geht.

Die erste Vorarbeit

Für viele bedeutet das Ablösen einer Tapete das nervenaufreibende Wegkratzen kleiner Papierreste mithilfe einer Spachtel. Dabei gibt es einen einfachen Weg, um den Prozess insgesamt zu beschleunigen. Zunächst ist es für den gelungenen Tapetenwechsel wichtig, etwas Feuchtigkeit hinzuzuziehen, die dafür sorgt, dass sich der alte Kleister besser löst. Wer nicht gerade fertigen Tapetenlöser aus dem Baumarkt zur Hand hat, kann dabei auch zu normalem Wasser mit etwas Spülmittel greifen. Diese Mischung wird nun einfach mit einem klassischen Malerpinsel auf die Wände aufgetragen. Wichtig ist ein Zeitraum von mindestens einer halben Stunde, um die Mischung gut einwirken zu lassen. Nach dieser ersten Vorarbeit löst sich die Tapete bereits deutlich leichter von der Wand ab, wie auch hier anschaulich erklärt wird.

Bahnen großflächig abziehen

Sollte das erste Einstreichen der Wände noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben, kann der selbstgemachte Tapetenlöser auch mehrmals aufgetragen werden. Wer dafür ein einfaches Sprühgerät statt dem herkömmlichen Pinsel verwendet, steigert den Effekt dadurch noch weiter. Noch besser wäre ein Dampfreiniger dazu geeignet, um die Feuchtigkeit tief in die Poren eindringen zu lassen. Danach lässt sich die Tapete großflächiger Ablösen, was bei den Arbeiten jede Menge Zeit spart. Schon oft hat sich dabei die Methode bewährt, die einzelnen Bahnen erst an den unteren Ecken abzulösen. Je nach Zustand ist es dann möglich, einen kompletten Streifen nach oben hin von der Wand zu lösen. Nicht immer gelingt es jedoch, so schnelle Erfolge zu erzielen.

Langfristig denken

Besonders das Anbringen und Kleben einer Tapete haben einen Einfluss darauf, wie schnell sich ein Tapetenwechsel vollziehen lässt. Gerade restlos trocken abziehbare Tapeten bergen dabei den Vorteil, dass sie sich ohne zusätzliche Feuchtigkeit in ganzen Bahnen von den Wänden lösen lassen. Bereits bei der Auswahl neuer Tapeten ist es also gut möglich, sich in der Zukunft einen großen Gefallen zu tun. Denn die kleine zusätzliche Investition, die damit verbunden ist, rechnet sich Jahre später in einer verkürzten Arbeitszeit. Steht bis dahin ein Wohnungswechsel an, so freut sich natürlich auch der Nachmieter über dieses angenehme Geschenk.

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