D.h. runde Steine kombiniert man nur mit Steinen, die auch abgerundete Kanten haben, während man eckige Steine nur mit anderen eckigen Steinen kombiniert. Aber nicht nur die Auswahl der Steine ist entscheidend für die natürliche Wirkung von Steingärten auch die Bepflanzung spielt beim Anlegen von Steingärten eine wichtige Rolle. Dazu ist es erforderlich die Wachstumsbedingungen für Steingartenpflanzen und alpinen Gewächsen möglichst optimal zu gestalten. Deshalb legt man den Steingarten so an , dass sich keine Staunässe bilden kann, da diese von den Steingartenstauden nicht vertragen wird. Bei schweren undurchlässigen Böden ist es häufig erforderlich eine Drainage zu verlegen um die Feuchtigkeit abzuleiten. Neben der Entwässerung spielt auch die Ausrichtung des Steingartens eine wichtige Rolle. Die idealste Lage für Steingärten ist ein Hang, der nach Südwesten ausgerichtet ist, da diese Lage die optimalen Wachstumsbedingungen für Steingartenstauden schafft. Zu Bepflanzung von Steingärten eignen sich Stauden wie Hauswurz, Grasnelke und Heidenelke. Alpine Pflanzen können natürlich auch in einem Steingarten angepflanzt werden, allerdings stellen diese Pflanzen häufig relativ hohe Ansprüche an den Standort. So ist es durchaus möglich alpine Pflanzen wie Enzian, Edelweiss und Nelkenwurz anzupflanzen, wenn man die notwendigen Voraussetzungen schafft. Die Steine im Steingarten sollten möglichst natürlich und unregelmäßig angeordnet werden, wobei es durchaus sinnvoll ist Spalten und kleine Höhlen zu schaffen, die als Behausung für Eidechsen dienen können. In diesen Spalten können auch Bodendecker angepflanzt werden.