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Wohin mit den Sommerreifen im Winter_1
Wohin mit den Sommerreifen im Winter_2

Bildquelle:  © istock.com/kali9                                   Autoreifen sollten immer trocken an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden.

Bildquelle:  © istock.com/metalhorse                            Wer zu Hause keinen Platz zur Aufbewahrung hat, kann die Reifen auch bei vielen Autowerkstätten einlagern.

Wohin mit den Sommerreifen im Winter?

Der Winter steht kurz bevor und die meisten Autofahrer haben bereits von Sommer- auf Winterreifen gewechselt. Doch nun stellt sich die Frage, wohin mit den Sommerreifen, damit Sie bis zum nächsten Frühjahr auch trocken und sicher aufbewahrt werden.

Vor dem Wechsel

Bevor Sie den Termin zum Reifenwechsel vereinbaren, müssen Sie natürlich prüfen, ob Ihre Winterreifen noch brauchbar sind. Hierbei kommt es auf verschiedene Faktoren an. Das Profil muss gesetzlich mindestens noch eine Tiefe von 1,6 Millimetern betragen. Diese Vorgabe gilt europaweit und eine Unterschreitung wird mit einer Geldstrafe in Deutschland mit bis zu 60 Euro geahndet. Experten raten sogar zu einer Profiltiefe von 4 Millimetern, um im matschigen Schnee und auf vereisten Straßen wirklich Halt zu haben. Bei Sommerreifen werden 3 Millimeter empfohlen. Auch das Alter der Reifen spielt eine Rolle. Nach spätestens sechs Jahren verschlechtert sich die Qualität der Gummibeschaffenheit und der Halt auf rutschigen Boden lässt nach. Sollten Ihre Winterreifen die gesetzliche Profiltiefe unterschreiten oder das empfohlene Höchstalter weit überschreiten, sollten Sie lieber in neuwertige Winterreifen investieren. Eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Winterreifen finden Sie bei Tirendo.

Die richtige Lagerung

Um die Reifen möglichst lange benutzen zu können, ist eine korrekte Einlagerung wichtig. Reifen ohne Felgen sollten immer stehend und unter regelmäßigem Drehen aufbewahrt werden.

Kompletträder werden am besten übereinander liegend gestapelt. Eine Alternative hierzu wäre ein Felgenbaum oder eine Wandhalterung. Wichtig ist, dass die Räder alle einen erhöhten Luftdruck bei der Einlagerung haben. Dieser sollte um 0,5 bar höher liegen als in den Herstellerangaben festgelegt, da während des Liegens immer ein Teil des Drucks entweicht.

Damit es beim nächsten Reifentausch nicht zu Verwechslungen kommt, müssen die Reifen bei der Demontage mit einem Stück Wachskreide gekennzeichnet werden. Diese Markierungen fahren sich nach dem Aufziehen einfach wieder ab und hinterlassen keine sichtbaren Rückstände.

Auch hier empfiehlt sich schon eine vorzeitige Überprüfung der Reifen auf Fremdkörper oder Beschädigungen. Ist dies der Fall, hat man genug Zeit bis zum nächsten Frühjahr oder Herbst für Ersatz oder eine Reparatur.

Sind die Reifen markiert und überprüft, sollten Sie an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Die Berührung mit Feuchtigkeit, Öl und direkter Sonneneinstrahlung gilt es zu vermeiden.

Wer selbst keinen Platz im Keller oder der Garage hat, der kann bei vielen Autowerkstätten den Einlagerungsservice in Anspruch nehmen. Für 20 bis 50 Euro werden die Räder hier nach der Montage direkt vor Ort eingelagert.

 

 

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