Die eigene Heimwerkstatt gründen: Der Schritt in die Selbstständigkeit

    Viele Heimwerker stehen irgendwann vor der Frage, ob sie weiter als Angestellter arbeiten oder sich (nebenberuflich) selbstständig machen wollen. Mit dem eigenen Betrieb sichern sie sich mehrere Vorteile, zum Beispiel Unabhängigkeit und die Chance auf einen besseren Verdienst. Sie müssen aber auch einige Herausforderungen stemmen, deshalb sollten sie sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzen.

     

    Zuerst empfiehlt sich eine eingehende Analyse über die Frage, ob sich der Schritt in die Selbstständigkeit auszahlen kann. Dazu sollten Handwerker den Markt begutachten: Wie viele Konkurrenten gibt es vor Ort, welchen Service bieten die an? Kann sich ein neues Unternehmen etablieren? Kann ein Existenzgründer den anderen Betrieben Marktanteile abspenstig machen? Bestehen Chancen auf eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit, sollten Handwerker einen fundierten Businessplan aufstellen. Diesen benötigen sie später, um einen Kredit oder staatliche Förderungen zu beantragen. In ihm beschreiben sie detailliert ihr Betriebskonzept und listen die geschätzten Ausgaben und die Einnahmen auf. Zu den Ausgaben zählen neben den laufenden Kosten alle einmaligen Investitionen, zum Beispiel für die Einrichtung der Heimwerkstatt. Mittelfristig muss dabei ein Überschuss herauskommen, von dem der Geschäftsinhaber leben kann. Er sollte daran denken, dass er als Selbstständiger diverse Versicherungen wie Kranken- und Rentenversicherung allein stemmen muss. Weitere Informationen dazu hier .

    Besonders gründlich sollten künftige Selbstständige bei der Planung der Betriebsräume vorgehen. Die Werkstatt sollte ein einwandfreies Arbeiten erlauben, dazu benötigen Handwerker genügend Raum und das optimale Inventar. Bei der Einrichtung sollten sie Hochwertiges bevorzugen, nur mit qualitativ überzeugenden Werkbänken, Regalen und Schränken können sie effizient ihrer Tätigkeit nachgehen. Bestenfalls erwerben sie diese Gegenstände bei einem Spezialisten wie Kaiser + Kraft, der sein Angebot explizit an Unternehmer richtet. Bei einem solchen Händler können Existenzgründer alles Notwendige kaufen, das umfasst neben Werkstattmöbeln weiteres wichtiges Inventar. So gehören in jeden Handwerksbetrieb Sicherheitsausrüstung wie ein Schweißer-Schutzschirm und Bodenmatten, die vor dem Ausrutschen bewahren. Zugleich sollten Handwerker daran denken, dass beim Unternehmen Büroarbeit anfällt. Deswegen brauchen sie einen extra Schreibtisch sowie Möbel, in denen sie Dokumente lagern können.

    Handwerker sollten beim Gang in die Selbstständigkeit nichts überstürzen, kluge Existenzgründer bereiten diesen Schritt intensiv vor. Sie prüfen die Marktsituation, formulieren einen überzeugenden Businessplan und rechnen Einnahmen und Ausgaben detailliert durch. Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, sollte die Gründung anschließend gut vorbereiten. Vor allem müssen Handwerker für ein sicheres Arbeitsumfeld sorgen, das ihnen ein Höchstmaß an Effektivität ermöglicht.


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