oder Spalten aufweisen. Es ist ratsam solche beschädigten Platten nicht zu verlegen, da sich die Schäden bei Belastung ausweiten können. Wenn alle diese Vorarbeiten ausgeführt wurden, kann man mit der eigentlichen Schiefer Verlegung anfangen. Dazu wird der Natursteinkleber mit einem Zahnspachtel auf der zu verlegenden Fläche aufgetragen, wobei nur soviel Kleber aufgetragen werden sollte, wie man ca. 10 Minuten mit Fliesen belegen kann, da der Kleber ansonsten mit dem Abbinden anfängt. Nachdem der Schiefer auf der gesamten Fläche schrittweise aufgebracht wurde, lässt man den Kleber gut trocknen. Nach dem Trocknen des Fliesenklebers kann man mit dem Verfugen der Schieferfliesen beginnen. Es ist ratsam die Oberfläche der Fliesen vor dem Verfugen etwas anzufeuchten, damit der Fugenmörtel nicht auf der Oberfläche abbinden kann. Auch diese Arbeit wird schrittweise ausgeführt, damit der Fugenmörtel nicht auf der Oberfläche der Schieferfliesen abbindet. Deshalb ist es auch erforderlich die Fliesenoberfläche abschnittsweise vom Fugenmörtel zu säubern. Nachdem die gesamte Schieferfläche verfugt wurde und der Fugenmörtel getrocknet ist, wird die Oberfläche nochmals gut gereinigt. Schiefer benötigt nach dem verlegen eine ganz besondere Pflege mit einem speziellen Schieferöl, dass man mit einem Pinsel auftragen kann. Überschüssige Schieferöl wird nach ca. 25 Minuten mit einem Lappen entfernt. Die Kosten für das Verlegen von Schiefer sind in der Regel höher als die Kosten für das Anbringen von herkömmlichem Feinsteinzeug, da die Verlegung arbeitsintensiver ist. Man sollte sich in jedem Fall von einem Fachmann ein Angebot machen lassen, damit die Kosten kalkulierbar bleiben.