Für den Unterbau wird zuerst der Erdboden in dem Bereich wo der Sandkasten später stehen soll ca. 30 cm Tief ausgehoben. Die Grube wird dann mit Rollkies aufgefüllt. Damit kein Ungeziefer oder Unkraut in den Sandkasten eindringen kann, legt man eine wasserdurchlässige Folie aus. Am besten eignet sich dazu ein Unkrautvlies, da es Wasserdurchlässig und zudem sehr Reissfest ist. Den Sandkasten kann man aus den unterschiedlichsten Materialien bauen. Holz ist zum Bau gut geeignet und da es sich sehr leicht verarbeiten lässt. Man kann die Holzbohlen entweder miteinander Verschrauben oder wer handwerklich geschickter ist, kann durch Ausarbeiten von Kerben die einzelnen Bohlen verzahnen. Dazu werden in die Holzbohlen wechselseitig wie bei einem Blockhaus, Zähne ausgearbeitet. Dies kann man mit einer Säge und einem Stechbeitel recht einfach bewerkstelligen. Dann werden die Bohle einfach aufeinander gesetzt. In jedem Fall sollte man am Rand um den Sandkasten an den Seitenwänden Sitzbretter anbringen, damit sich die Kinder zum Spielen nicht unbedingt direkt in den Sand setzten müssen. Wenn der Sandkasten nicht nur seinen Zweck erfüllen, sondern zum Schmuckstück im Garten werden soll, dann kann man diesen auch aus Naturstein bauen. Allerdings ist es ratsam etwas Erfahrung bei der Verarbeitung von Natursteinen zu haben. Zum Mauern verwendet man am besten einen speziellen Natursteinmörtel. Die Sitzflächen können an verschiedenen Stellen der Randmauern durch die Verwendung von breiteren Natursteinen geschaffen werden. Gleich aus welchem Material der Sandkasten gefertigt wird, man sollte auch für eine geeignete Abdeckung sorgen, damit der Sandkasten nicht von Katzen als Toilette verwendet wird. Bei einem Holzsandkasten kann man die Abdeckung aus Holz bauen. Bei unregelmäßig geformten Sandkästen ist die Verwendung einer reissfesten Folie empfehlenswert.