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Rosmarin überwintern: Im Topf oder im Freien

Rosmarin auch unter dem Namen Antonskraut oder Weihrauchkraut bekannt, ist eine beliebte Heil- Duft und Gewürzpflanze. Rosmarinus officinalis zählt zu den Lippenblütlern und ist im Mittelmeerraum beheimatet. Die Heimat das Krautes lässt schon vermuten, dass die Pflanze warme, milde Winter liebt. Das Rosmarin überwintern im Freien in unseren Breitengraden ist deshalb gar nicht so einfach. Von den zahlreichen Rosmarinarten sind nur einige wenige zum Überwintern im Freien geeignet. Beim Kauf des Rosmarin sollte man deshalb darauf achten, dass dieser winterhart oder zumindest winterfest ist. Auch wenn die Rosmarinpflanzen winterfest angeboten werden, heißt das nicht dass man diese im Winter schutzlos dem Frost aussetzten kann.

Wer Rosmarin im Garten überwintern will, der sollte die folgenden Tipps beachten:

  • In kalten Höhenlagen ist es ratsam den Rosmarin Topf im Haus zu überwintern. In wärmeren Regionen kann man es wagen, die Pflanze im Freien zu überwintern. Beim Kauf der Pflanzen sollte man darauf achten, dass diese winterfest sind. Zum Überwintern im Freien geeignete Rosmarinarten sind beispielsweise Rosmarinus officinalis Hill  Hardy, Salem oder auch Arp.
  • Ganz junge Rosmarinpflanzen eignen sich nicht zum Überwintern im Garten. Die Wurzeln müssen gut ausgebildet sein und tief in das Erdreich reichen, da diese ansonsten durch den Frost geschädigt werden. Der Rosmarin sollte deshalb mindestens 3 Jahre alt sein, damit dieser im Freien überwintern kann.
  • Wichtig ist, dass man schon im September aufhört, den Rosmarin zu düngen. Rosmarinpflanzen sind sowieso recht anspruchslos und benötigen wenig zusätzliche Nährstoffe. In keinem Fall tut man dem Rosmarin einen Gefallen, wenn man diesen im Herbst zurückschneidet. Das Rosmarin zurückschneiden sollte im Frühjahr gemacht werden.
  • Des weiteren ist es ratsam den Standort für die Pflanze gut auszuwählen. Der Standort sollte in jedem Fall windgeschützt sein. An einer windgeschützten Hauswand, die die Wärme der Sonne im Winter zudem speichert, kann man die Pflanze relativ gut überwintern. Das Substrat sollte humusarm und etwas sandig sein. In keinem Fall darf sich Staunässe bilden. D.h. das Regenwasser muss an dem Standort frei abfließen können. Wenn sich Staunässe bildet und im Winter gefriert, werden die Wurzeln des Rosmarin geschädigt.
  • Man kann den Rosmarin zusätzlich im Winter mit einem Gerüst aus Holzlatten schützen, dass man um die Pflanze herum baut. Das Gerüst bespannt man dann mit transparenter Abdeckfolie. Im Frühjahr kann man den Rosmarin zurückschneiden.

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Rosmarin im Topf im Haus überwintern.

  • Wer über keine winterharte bzw. winterfeste Rosmarinpflanze verfügt, der sollte den Rosmarin besser in einem Topf im Haus überwintern. Die Temperatur sollte in dem betreffenden Raum zwischen 6-10° Celsius liegen. Da der Rosmarin eine immergrüne Pflanze ist, betreibt dieser auch im Winter Photosynthese. D.h. der Standort sollte hell sein. Ein dunkler Keller ist deshalb als Winterquartier nicht geeignet. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten ist daher im Winter als Standort für den Rosmarin besser geeignet.
  • Die Pflanze sollte man von Zeit zu Zeit etwas gießen, so dass das Substrat nicht austrocknet. Allerdings ist Staunässe beim Gießen unbedingt zu vermeiden. Es ist ratsam, mit dem Zurückschneiden nicht zu übertreiben und noch Stengel mit den grünen Laubblättern stehen lassen.

 

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