Juli erfolgen, damit die Pflanzen im Winter ausreifen können. Da Rosen auf einige Düngemittel sehr empfindlich reagieren, ist es empfehlenswert den Dünger sorgfältig auszuwählen. Mineralische Düngemittel sind äußerst vorsichtig anzuwenden, da die Wurzeln der Rosen durch diese geschädigt werden können. Insbesondere Blaukorn führt bei Rosen dazu, dass diese zwar sehr schnell wachsen, aber auch wesentlich anfälliger gegenüber Schädlingen und Krankheiten werden. Daher muss die Dosierung bei der Verwendung von mineralischen Düngern genau abgestimmt sein. Einfacher ist es, die Rosen mit organischen Düngemitteln zu düngen. Diese Düngemittel haben eine Langzeitwirkung, wobei die Pflanze über mehrere Jahre hin immer kräftiger wird. Allerdings wachsen die Rosen bei der Verwendung von organischen Düngern nicht so schnell. Wenn man trotzdem ein recht schnelles Wachstum wünscht, so kann man auf organisch - mineralische Düngemittel zurückgreifen. Die organischen Bestandteile sorgen bei diesen Düngern für eine Langzeitwirkung und bilden bei ihrer Zersetzung zusätzlich auch noch wertvollen Humus, während die mineralischen Bestandteile für ein schnelles Wachstum sorgen. Allerdings ist es ratsam alle Düngemittel sorgfältig dosiert einzusetzen, da Rosen eine Überdüngung eher schadet. Zeigen die Rosen Eisenmangel in Form von gelben Blättern, so kann man im Januar / Februar durch Zugabe von saueren Düngemitteln, die z.B. Harnstoff enthalten, den ph-Wert des Bodens senken. Auch die Zugabe von eisenhaltigen Gesteinsmehlen kann in diesem Fall eine Bodenverbesserung bewirken.