Aus diesem Grund sind mineralische Dünger wie Blaukorn nicht unbedingt zum Düngen von Rhododendron zu empfehlen, da diese Dünger durch den hohen Salzgehalt die Wurzeln der Pflanze angreifen. Wesentlich besser ist es, den humusreichen Boden mit Kompost anzureichern, dem man Hornspähne beimengt. Kaffeesatz zum Düngen des Rhododendrons ist gut geeignet, da dieser einen Boden mit niedrigem ph-Wert bevorzugt. Der Kaffeesatz senkt den ph-Wert des Boden, allerdings ist es nicht ratsam diesen noch feucht in den Boden einzubringen, da der Kaffeesatz sehr schnell zur Schimmelbildung neigt. Besser ist es den Kaffeesatz vorher in der Sonne gut zu trocknen. Auch Dünger, der Guano enthält, ist für den Rhododendron geeignet. Einige Düngemittel- hersteller fügen ihrem Dünger einen speziellen Pilz zu, den sogenannten Mykorhizza - Pilz, der eine Symbiose mit dem Wurzelwerk des Rhododendrons eingeht und die Wurzelfläche durch sein Wachstum vergrößert, so dass die Pflanze besser die Nährstoffe aufnehmen kann. Wer sich beim Düngen des Rhododendron unsicher ist, der ist gut beraten, wenn er auf speziellen Rhododendrondünger zurückgreift, bei dem auch genaue Dosierungsanweisungen gegeben werden.