keine oder nur sehr wenige Früchte tragen, werden diese entfernt, da die Triebe der Pflanze nur Nährstoffe rauben ohne einen Ertrag zu bringen. Auch abgestorbene Triebe werden natürlich entfernt, genauso wie nach innen wachsende Triebe, die sowieso keine Früchte tragen. Dieses Auslichten ist wichtig, damit die Pflanze innen gut belüftet wird. Bei roten oder weissen Johannisbeeren geht man beim Zurückschneiden etwas anders vor. Diese beiden Sorten bilden an den Seitentrieben der zwei bis dreijährigen Haupttriebe die meisten Früchte. Ältere Triebe tragen wie bei der schwarzen Johannisbeere kaum Früchte. Nach der Ernte im Sommer werden die älteren Hautriebe direkt über dem Boden abgeschnitten. Der Strauch selbst sollte auch ausgelichtet werden, d.h. es ist ratsam nur etwa 9-12 Haupttriebe stehen zu lassen. Auch nach innen hineinwachsende Triebe werden entfernt. Durch diese Maßnahmen wird die Pflanze gut belichtet, so dass die Früchte optimal heranreifen können. Zudem wird durch den Schnitt auch die Belüftung im inneren der Johannisbeere verbessert. Auch senkrechte Triebe, die parallel zu den Haupttrieben wachsen, sollte man zurückschneiden, da diese nur mit den Haupttrieben konkurrieren. Als nächstes werden alle Bodennahen Seitentriebe abgeschnitten, da diese sowieso keinen nennenswerten Ertrag liefern. Ältere Seitentriebe die schon Früchte getragen haben, werden auf ein bis zwei Zentimeter lange Stummel zurückgeschnitten, damit sich an diesen neue Triebe bilden können. Auch die neuen Seitentrieb werden ausgelichtet. D.h. zwischen den einzelnen Seitentrieben sollte ein Abstand etwa 10-12 cm eingehalten werden. Die übrigen Seitentriebe werden nicht geschnitten, damit im folgenden Jahr genügend Früchte heranreifen können. Zum Schneiden der Johannisbeere darf nur scharfes Schneidwerkzeug verwendet werden, um die Verletzungen die beim Schnitt entstehen, möglichst gering zu halten.