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Hagelschaden Versicherung: Teilkasko und Vollkasko

Bei nahezu jedem größerem Unwetter treten Hagelkörner auf, die ab einer bestimmten Größe Schäden an Fahrzeugen verursachen können. Für diejenigen Fahrzeugbesitzer, die von einem Hagelschaden betroffen sind, stellen sich meist zwei Fragen:

1. Wie hoch sind die Kosten für die Reparatur des Hagelschadens?

2. Wer trägt die Kosten für die Reparatur des Hagelschadens?

Die Hagelschaden Kosten kann man nicht pauschal beziffern, da diese vom Ausmaß des jeweiligen Schadens am Fahrzeug abhängen. Die Frage nach dem Kostenträger ist hingegen leichter zu beantworten. Wer bei seiner Versicherung eine Teilkasko oder eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, der kann

Hagelschaden Versicherung: Teilkasko und Vollkasko und Haftpflicht - Versicherung. Wer übernimmt  die Kosten für den Hagelschaden?

sich glücklich schätzen, da in diesem Fall die Kosten für die Hagelschaden Reparatur von der Versicherung übernommen werden. Wenn allerdings nur eine Haftpflichtversicherung für das betreffende Fahrzeug besteht, so muss man für die Kosten des Hagelschadens selber aufkommen. Für den Fall, dass man eine Teilkasko bzw. Vollkasko - Versicherung mit Selbstbeteiligung abgeschlossen hat, so muss man für den Betrag, den die Selbstbeteiligung ausmacht selber aufkommen. D.h. wenn die Reparaturkosten für den Hagelschaden 2000 Euro betragen, und eine Selbstbeteiligung von 150 Euro vertraglich ausgemacht wurde, so zahlt die Versicherung 1850 Euro für die Reparaturkosten des Hagelschadens, für den Restbetrag von 150 Euro muss man selber aufkommen. Da es sich bei einem Hagelschaden um höhere Gewalt handelt, verliert man in der Regel nicht den Versicherungsrabatt bei der KFZ- Schadensfreiheitsklasse. Einige Versicherungen sind sogar so kulant, dass sie dem Geschädigten für die Zeit der Reparatur die Kosten für einen Mietwagen ersetzten. Es ist allerdings ratsam vorher bei der Versicherung nachzufragen, ob bei einem Hagelschaden die Kosten für den Mietwagen übernommen werden. Die Reparaturkosten für den Hagelschaden werden von einem Gutachter geschätzt, der von der betreffenden Versicherung beauftragt wird. In Gebieten, in denen häufig Hagelschäden vorkommen, veranlassen die Versicherungen häufig sogenannte Sammelgutachten, bei denen alle geschädigten Fahrzeuge in der Region bei einer bestimmten Werkstätte begutachtet werden. Viele Versicherungen geben für die Reparatur eines Hagelschadens bei der Kostenschätzung auch die Reparaturmethode vor. So ist es gängige Parxis bei kleinen bis mittleren Hagelschäden die Methode des sogenannten “sanften Ausbeulens” bei dem eine Lackierung des Fahrzeuges nicht erforderlich ist, bei der Bestimmung der Reparaturkosten anzuwenden. Diese Praxis ist durchaus sinnvoll, da keine Spachtelmasse verwendet werden muss, die sich bei einem Wiederverkauf des Fahrzeuges als Wertmindernd erweist, da die Lackschichtstärke zunimmt. Auch die Versicherung profitiert von dieser Reparaturmethode, da die Kosten bei kleinen bis mittleren Hagelschäden niedriger sind, als bei einer Neulackierung des Fahrzeuges. Wichtig bei einem Hagelschaden ist auch, dass man diesen sofort nach Kenntnis der Versicherung meldet, da es ansonsten sein kann, dass man seinen Versicherungsschutz verliert.

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