Dann werden die Pfosten eingesetzt. Das Gartentor wird aus einem rechteckigen Holzrahmen gefertigt, dessen Einzelteile mit Holzdübeln oder mit Metallwinkeln aneinander befestigt werden. Bei der Verwendung von Holzdübeln müssen die Einzelteile wasserfest verleimt werden. Der Rahmen wird dann noch mit einer Diagonalstrebe versteift, so dass eine “Z” -Form gebildet wird. An dem Rahmen werden dann die Bänder für die Scharniere geschraubt. Man sollte möglichst lange Bänder aus verzinktem Stahl verwenden, da kurze Bänder durch das Eigengewicht des Gartentores häufig ausreissen. Nachdem der Rahmen gefertigt ist, wird dieser mit Holzlatten beplankt. Die Scharniere werden in einen der Holzpfosten eingeschraubt. Während in dem anderen Posten eine Kerbe ausgestemmt wird, so das der Riegel den man an den Rahmen schraubt, einrasten kann. Wenn alle Bauteile des Gartentores korrekt zusammengebaut wurden, sollte man dieses problemlos in die Scharnieranker einhängen können. Damit das Gartentor vor Witterungseinflüssen geschützt ist, ist es ratsam dieses mit Holzschutzfarbe zu streichen. Die Stirnflächen der Gartentorpfosten sollten mit Pfostenkappen versehen werden, da Regen bzw. Feuchtigkeit ansonsten durch die Schnittfläche sehr schnell eindringen kann und so zu Fäulnis führt. Wer sein Gartentor selber bauen möchte, aber zum Bau lieber Metall verwenden will, sollte sich im Klaren darüber sein, dass für die Metallbearbeitung spezielle Kenntnisse sowie spezielles Werkzeug erforderlich ist. Man kann natürlich auch Holz und Metall beim Bau des Gartentores kombinieren. So ist es Möglich die Gartentorpfosten aus feuerverzinktem Stahl zu fertigen, was den Vorteil hat, dass man auf die Pfostenträger verzichten kann, da man die Stahlpfosten direkt einbetonieren kann. Das Gartentor selbst kann man dann auf die oben beschriebene Weise aus Holz bauen.