da sich diese mit einem einfachen Handbohrgerät nicht durchbohren lassen. Zum Bohren des Gartenbrunnens verwendet man ein Handerdbohrgerät mit entsprechenden Verlängerungen. Mit diesem Bohrer bohrt man bis zum Grundwasser. Wenn das Grundwasser sichtbar ist, wird ein Bohrrohr in das Bohrloch eingebracht, dass die Seitenwände abstützt. Nun wir eine Kiesbüchse, auch Plunscher genannt mit einem Seil schnell in das Bohrloch hinuntergelassen, so dass die Kiesbüchse mit Wucht am Brunnengrund aufschlägt. Hinweis: Die Kiesbüchse ist so konstruiert, dass durch ein Schlagventil Kies und Sand in die Kiesbüchse gelangen kann, so dass es möglich ist auch unter Wasser durch ständiges Wiederholen dieses Vorganges weiter zu bohren, was mit einem Erdbohrgerät nicht möglich ist, da Kies und Sand durch das Grundwasser aus der Bohrschnecke ausgeschwemmt werden. Das Bohrrohr sollte beim Plunschen beschwert werden, so dass sich dieses sukzessive nachschiebt und die Brunnenwand stützt. Wenn die erforderliche Bohrtiefe erreicht ist, wird das Bohrrohr vorsichtig herausgezogen und ein Filterrohr mit Rohrverlängerungen wird eingebracht. Der Durchmesser des Filterrohres muss mindestens 10 cm kleiner sein als das Bohrloch, damit eine Filterkiesschüttung eingebracht werden kann. Der Filterkies wird nach dem Einbringen mit geeigneten Materialien abisoliert, so dass man das Bohrloch rund um das Brunnenrohr verfüllen kann. Auf das Brunnenrohr selbst wird ein Brunnenkopf montiert, der Schmutz und Insekten abhält und trotzdem eine Belüftung das Brunnens gewährleistet. Wem das Gartenbrunnen bohren zu viel Aufwand ist, der kann natürlich eine professionelle Firma beauftragen, allerdings sind die Kosten für das Gartenbrunnen bohren dann wesentlich höher.