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Fuchsien überwintern im Freien

Für die meisten Fuchsienarten ist ein Überwintern im Freien in unseren Breitengraden nicht möglich. Eine Ausnahme bildet die Fuchsia magellanica. Diese Fuchsien kann man in den wärmeren Regionen von Deutschland auch im Freien überwintern. Allerdings muss man bei dieser Fuchsie im Winter die Wurzeln vor Frost schützen. Den Erdboden um die Pflanze bedeckt man mit Laub oder Rindenmulch. Der Standort sollte windgeschützt sein. Triebe, die während des Winters erfroren sind, schneidet man im Frühjahr ab. Bei den Winterharten Fuchsien frieren die Zweige oberhalb des Bodens ab. Nach dem Winter treiben die Fuchsien jedoch wieder kräftig aus. Zu beachten beim Überwintern von winterharten Fuchsien im Freien sind folgende Punkte:

  • Die Pflanzen sollten möglichst tief in den Erdboden eingegraben werden. Dabei kann man die Fuchsien ruhig 8-10 cm tiefer als sonst üblich in den Boden eingraben. Je tiefer die Pflanzen eingegraben sind desto besser ist der Forstschutz.
  • Die Fuchsien sollten nicht in einem Topf oder einem Kübel überwintert werden, da in diesen Gefäßen die Gefahr besteht, dass das Substrat durchfriert und die Wurzeln geschädigt werden.
  • Anstatt Rindenmulch kann man die Fuchsien auch mit Bodendeckern wie z.B. Efeu vor Frost schützen.

Es gibt auch eine Möglichkeit nicht winterharte Fuchsien im Freien zu überwintern, wenn man keinen geeigneten Platz im Keller oder dem Dachboden hat. Man kann die Fuchsie auch einmieten.

  • Zum Einmieten müssen die Pflanzen stark zurück geschnitten werden, da ansonsten Bruchgefahr besteht. Alle Laubblätter werden dann entfernt, damit sich keine Krankheiten wie Pilzbefall bilden können.
  • Als Nächstes hebt man eine Grube im Garten aus. Die Tiefe der Grube hängt von der Größe der Töpfe bzw. der Ballen ab. Dann legt man die Fuchsien im Topf oder die Ballen dicht nebeneinander in die Grube.
  • Nun deckt man die Grube mit Brettern oder Steinplatten ab. Zusätzlich bedeckt man die Miete mit dem ausgehobenen Erdreich. In kälteren Regionen mit starkem Bodenfrost sollte man die Miete noch zusätzlich mit Laub oder auch mit Noppenfolie bedecken, um einen ausreichenden Frostschutz zu gewährleisten. Wichtig ist, dass die Miete zum Fuchsien überwintern so angelegt wird, dass kein Wasser in das Innere eindringen kann.
  • Bei schweren, wasserundurchlässigen Böden kann man die Fuchsien zum Überwintern auch oberirdisch einmieten. Dazu legt man die Fuchsie auf den Erdboden und bedeckt diese mit einem Holzkasten. Der Holzkasten wird dann noch zusätzlich mit Erde abgedeckt. In kälteren Regionen sollte man die Miete wiederum noch mit Laub oder Noppenfolie als Frostschutz bedecken. Der Vorteil dieser Art Fuchsien zu überwintern ist, dass man die Pflanzen über den Winter nicht pflegen muss. Die Fuchsien sollte man nach dem Winter erst heraushohlen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht.

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Fuchsien im Keller, dem Dachboden oder im Wintergarten überwintern

  • Die sicherste Methode Fuchsien zu Überwintern ist nicht im Freien, sondern in einem frostsicheren Gebäude. Man sollte die Fuchsie allerdings nicht zu früh ins Haus hohlen, da die Pflanzen am besten im Freien gedeihen.
  • Die Pflanzen werden am besten in einem Topf überwintert. Wenn ein Umtopfen notwendig ist, so sollte diese Arbeit erst im Frühjahr vor dem Aussetzen ins Freie erfolgen.
  • Bevor man die Fuchsien überwintert, ist es ratsam, diese auf Krankheiten und Schädlinge zu untersuchen. Verfaulte Triebe und Blätter werden ebenfalls entfernt. Dann schneidet man die Fuchsien stark zurück, um das Austreiben der inneren Knospen zu unterstützen. Die Laubblätter an der Pflanze werden vollständig entfernt, um einem Krankheits- und Schädlingsbefall vorzubeugen. Die Fuchsien kann man präventiv mit Rapsöl besprühen, um so gegen den Fuchsienrost vorzubeugen.
  • Die optimale Temperatur zum Überwintern der Fuchsien liegt bei 5-10° Celsius. Ein heller Raum ist einem dunklem Raum vorzuziehen. Es ist durchaus möglich Fuchsien in einem dunklen Keller zu überwintern. Allerdings sollte die Temperatur dann nur zwischen 2-5° Celsius liegen. Die Pflanzen werden dann ihre Laubblätter ab. Um einem Pilzbefall vorzubeugen ist es daher ratsam die abgeworfenen Laubblätter zu entfernen. Während der Winterruhe sollte man die Fuchsien nicht düngen, da diese in der Ruhephase keine Nährstoffe aufnehmen und somit auch nicht wachsen. Auch das Gießen der Pflanzen sollte man stark reduzieren. Es ist ratsam nur soviel zu gießen, so dass das Substrat nicht austrocknet, da bei zuviel Feuchtigkeit die Gefahr eines Pilzbefalls besteht
  • Beim Überwintern der Fuchsien ist eine regelmäßiges Lüften an frostfreien Tagen wichtig, um vor Grauschimmel vorzubeugen.
  • Das Aussetzen der Fuchsien ins Freie sollte erst im Frühling nach den letzten Frösten erfolgen. D.h. man wartet am besten bis nach den Eisheiligen mit dem aussetzten. Die neu gebildeten Trieb sind sehr frostempfindlich und erfieren schon bei leichten Minustemperaturen. Vor dem Aussetzten kann man die Pflanzen nochmals zurückschneiden. Das Schneiden fördert einen Austrieb im unteren Pflanzenbereich.

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Fuchsien in einer unterirdischen Miete überwintern

Fuchsien überwintern unterierdisch im Garten

Fuchsien in einer überirdischen Miete überwintern

Fuchsien überwintern überirdisch im Garten

 

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