Einbruchschutz – So lässt er sich verbessern

 

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Heimwerker verfügen über die notwendigen technischen Fertigkeiten – doch nur wenige verbessern den Einbruchschutz der eigenen vier Wände tatsächlich. Doch wie wäre es möglich, einen aktiven und positiven Einfluss auf die persönliche Sicherheit in Anbetracht konstant hoher Einbruchzahlen zu nehmen? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen.

Die individuelle Sicherung

Generell sollten sich auch Heimwerker von der Vorstellung verabschieden, der perfekte Einbruchschutz müsse einem konkreten Muster folgen. Vielmehr ist es auf der Basis individueller Schwachstellen und deren Behebung möglich, die Sicherheit massiv zu erhöhen. Heimwerker besitzen hierbei den Vorteil, dass sie nur die Materialkosten zu tragen haben. Das Anbringen der zusätzlichen Absicherung kann durchaus in eigener Regie erfolgen.

Ein wichtiger erster Schritt liegt stets in der Absicherung der Fenster und Türen des Hauses, die leicht zugänglich sind. Von einem erfahrenen Einbrecher können diese in nur wenigen Minuten aufgehellt werden, was es zu verhindern gilt. Zusätzliche Verriegelungen, die an der Innenseite angebracht werden, verhindern dieses Vorhaben der Einbrecher. Die Kosten für ein einzelnes Fenster liegen in einem Bereich von etwa 50 Euro.

Die passende Versicherung

Andererseits scheinen auch Versicherungen die Chance zu bieten, die eigene Sicherheit zu erhöhen. Allerdings ist es sehr genau notwendig, auf die verschiedenen Klauseln der Verträge zu achten, um den passenden finanziellen Schutz zu erhalten. Eine Hausratversicherung konzentriert sich zum Beispiel auf Schäden, die durch Brände oder Wasseraustritte entstehen. Ein Einbruch ist oft nur dann abgesichert, wenn sich die Wertgegenstände zu besagtem Zeitpunkt in einem Tresor befunden haben. Ansonsten kann die grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden, welche die Zahlung schließlich verhindert.

Gleichsam ist es nur ein kleiner Trost, wenn die Versicherung nach einem Einbruch bezahlt. Schließlich liegen zu diesem Zeitpunkt bereits die gefürchteten psychischen Belastungen vor, wie sie mit dem Eindringen der Täter in die eigenen vier Wände in Verbindung stehen. Im besten Fall werden deshalb Maßnahmen ergriffen, die eine solche Entwicklung gar nicht erst zulassen.

Prävention und Abschreckung

Auch auf dem Gebiet der Prävention und Abschreckung ist es natürlich möglich, den eigenen Schutz zu erhöhen. Auf der einen Seite bietet sich die Gelegenheit, das eigene Haus so bewohnt wie nur möglich aussehen zu lassen. In eigener Abwesenheit ist dies zum Beispiel durch eine automatische Beleuchtungsanlage möglich. Diese schaltet die verschiedenen Lichter des Hauses einem natürlichen Rhythmus ein und aus. Auf diese Weise sinkt die Attraktivität des Objekts in den Augen der Einbrecher. Zu den grundlegenden Mitteln, die für dieses Vorhaben hilfreich sind, zählt auch das stete Leeren des Briefkastens.

Eine Abschreckung der Täter lässt sich zum Beispiel mit der Hilfe einer Alarmanlage erreichen. Zwar sind die Systeme selten dazu geeignet, passende Aufnahmen zu liefern, die schließlich bis zur Ergreifung der Täter führen. Doch zumindest erfolgt dadurch eine zusätzliche Form der Abschreckung, die sich Heimwerker zunutze machen können.

Insgesamt lässt sich erkennen, wie wichtig gerade die ersten Schritte des Einbruchschutzes sind. Wem es gelingt, die Sicherheit der Fenster und Türen massiv zu erhöhen, der nutzte dadurch bereits einen ersten elementaren Vorteil. So handelt es sich nicht nur um den geeigneten Schutz des persönlichen Besitzes, sondern auch um die Beruhigung des Gewissens.

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