Gartenerde aufgebracht wird. Das wasserdurchlässige Vlies verhindert ein Vermischen der Gartenerde mit dem Kies. Dadurch ist gewährleistet, dass die Kiesschicht ihre Drainagewirkung durch eindingende Erde nicht verliert. Das Wasser sollte mit der Drainage möglichst in einen Sickerschacht geleitet werden. Soll eine Drainage an einer Kellerwand verlegt werden, so empfiehlt sich die Verwendung von einem Drainagerohr, das aus flexiblem PVC besteht. Diese Drainagerohre besitzen rundum Perforationen, die gewährleisten, dass das Wasser in das Rohr ungehindert eindringen und abfließen kann. Die Drainagerohre sind biegsam und können mit Verbindungsmuffen beliebig erweitert werden. Das Erdreich um den Keller wird zum Verlegen des Drainagerohres bis auf die Kellersole ausgehoben. Der Graben sollte eine Breite von 30-50 cm aufweisen. Dann wird eine ca. 10-15 cm dicke Kiesschicht eingebracht. Um das Drainagerohr wird vor dem Verlegen ein wasserdurchlässiges Bauvlies gewickelt, das verhindert das die Perforationen durch Erde und Schlamm verstopft werden. Im Fachhandel sind auch Drainagerohre erhältlich, die schon mit einer Ummantelung ausgestattet sind. Diese Drainagerohre brauchen natürlich nicht mit einem Vlies umwickelt werden. Auf das Drainagerohr wird eine ca. 20 cm dicke Splitschicht aufgebracht. Auf die Splitschicht wird Rollkies mit einer Körnung von ca. 16-30 mm geschüttet. Durch die Split- und Kiesschicht wird gewährleistet, dass das Wasser ungehindert zum Drainagerohr gelangt. Beim Verlegen der Drainage ist unbedingt darauf zu achten, dass ein Gefälle von mindestens 3% eingehalten wird.