als der Drainagegraben und verfüllt diesen mit Kies. Dann wird der Graben ca. 25-45 cm, je nach Tiefe, mit Kies verfüllt. Der Kies sollte eine Korngröße von 16-32 mm besitzen. Auf die Kiesschicht wird ein wasserdurchlässiges Drainagevlies verlegt. Das Drainagevlies gewährleistet, dass sich der darüber liegende Erdboden nicht mit der Kiesschicht vermischt und diesen zusetzt. Wenn eine Drainage an einer Hauswand bzw. Kellerwand oder einem Fundament verlegt werden soll, so reicht eine derartig einfache Drainage in der Regel nicht aus. In so einem Fall ist die Verlegung eines flexiblen Drainagerohres mit mindestens 10 cm Durchmesser empfehlenswert. Derartige flexible Kunststoffdrainagerohre sind im Baustoffhandel relativ günstig erhältlich. Dazu wird ein Graben bis auf die Kellersohle mit einem Gefälle von ca. 3-4% ausgehoben, der eine Breite von ca. 30-50 cm besitzen sollte. Dann wir eine 10-15 cm dicke Kiesschicht eingebracht auf die Kiesschicht wird das Drainagerohr verlegt, dass vorher mit einem Drainagevlies umwickelt wurde. Im Baustoffhandel sind auch Drainagerohre erhältlich die schon über eine Ummantelung verfügen. Die Ummantelung ist wichtig da sich ansonsten die Perforierungen im Drainagerohr mit Feinteilen und Schlamm zusetzen. Auf das Drainagerohr wird eine mindestes 20-25 cm dicke Splittschicht aufgetragen. Auf die Splittschicht folgt eine Schicht Rollkies mit einer Körnung von 16-32 mm. Durch diesen Aufbau wird gewährleistet, dass das Wasser ungehindert zum Drainagerohr fliesen kann. Am Ende der Drainage sollte man einen Sickerschacht mit ausreichender Dimensionierung anlegen.