Welche Fenster sind die Richtigen für mein Haus?

Fenster verschönern ein Haus nicht nur optisch. Sie tragen auch maßgeblich zur Energieeffizienz bei. Nur wer die richtigen Fenster auswählt, freut sich am Ende des Jahres über eine niedrige Heizrechnung. Bei der Entscheidung spielt vor allem die Frage nach dem richtigen Material und der Dämmung eine Rolle.

Bild: w.r.wagner pixelio.de
Für welchen Raum soll das Fenster sein?

Zunächst stellt sich die Frage, in welcher Etage und in welchen Raum das Fenster genutzt werden soll. Hier gibt es spezielle Ausführungen für das Dachgeschoss, die oberen Etagen, das Erdgeschoss und den Keller. Anbei ein kurzer Überblick über die wichtigsten Besonderheiten.

  • Etage
  • Fensterart
  • Dachgeschoß

Im Dachgeschoss nutzt man liegende und stehende Dachfenster. Liegende Fenster zeichnen sich dadurch aus, dass sie in die Neigung des Dachs eingefügt werden (z. B. Dachflächenfenster. Stehende Fenster sind z. B. Gaubenfenster. Sie sind senkrecht eingefügt und ermöglichen so einen besonders weiten Ausblick. Dafür sind sie aber auch teurer. Bei den Gaubenfenstern gibt es verschiedene Ausführungen wie Kastenfenster und Sprossenfenster.

Obere Etagen

Hier kommen dieselben Fensterarten wie im Erdgeschoss zum Einsatz. Eine besondere Ausführung sind Erkerfenster, die stilvoll in herausstehenden Erkern eingesetzt werden.

Erdgeschoß

Hier kann eine Vielzahl unterschiedlicher Fenster zum Einsatz kommen:

  • Panoramafenster
  • Schiebefenster
  • Sprossenfenster
  • Dänische Fenster
  • Kastenfenster
  • Lamellenfenster
  • Rundbogenfenster.

Keller

Im Keller nutzt man einfacher gestaltete Fenster. Üblicherweise sind sie mit einer Dreh-Kipp-Funktion ausgestattet. Wohnt man bereits länger in seinem Haus, empfiehlt es sich, ältere Fenster durch neue gut isolierte zu ersetzen. In diesem praktischen Ratgeber von selbst.de wird gezeigt, wie es geht.

Welches Material ist das richtige?

 

Bild: Monika Oumard pixelio.de

Hat man sich für eine Fensterart entschieden, geht es an die Auswahl des richtigen Materials. Dabei ist einerseits zwischen dem Material des Rahmens und andererseits zwischen dem Material des Glases zu unterscheiden.

Der Fensterrahmen

Heutzutage bestehen die meisten Fenster entweder aus Aluminium, Holz, einer Alu-Holz-Kombination oder aus Kunststoff. Bei der Auswahl spielen drei Faktoren eine Rolle. Hierzu zählen die Dämmung, die Langlebigkeit und der Pflegeaufwand. Schauen wir uns die Unterscheide einmal im Überblick an:

 

Holzfenster stellen einen Sonderfall dar, da der Fokus bei ihnen auf der Ästhetik liegt. Sie erfordern einen entsprechend hohen Pflegeaufwand. Dafür sind sie langlebig und haben gute Wärmedämmungseigenschaften. Wer sich von den sehr guten Isoliereigenschaften von Holzfenstern überzeugen will, kann sich einmal im breiten Angebot von sorpetaler.de umsehen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Bauformen für jeden Bedarf. Darüber hinaus sollte man immer auch beachten, dass eine gute Wärmedämmung nicht nur von den Fenstern abhängt. Auch die Decken, Wände und Keller sollten gut isoliert sein.

Im Keller nutzt man einfacher gestaltete Fenster. Üblicherweise sind sie mit einer Dreh-Kipp-Funktion ausgestattet. Wohnt man bereits länger in seinem Haus, empfiehlt es sich, ältere Fenster durch neue gut isolierte zu ersetzen. In diesem praktischen Ratgeber von selbst.de wird gezeigt, wie es geht.

Die Verglasung

Ist der Rahmen ausgewählt, muss man sich nur noch für eine Verglasung entscheiden. Hier spielen Aspekte wie die Wärmedämmung, der Schallschutz und die Einbruchssicherheit eine Rolle. Bei älteren Häusern findet man häufig noch Einfachverglasungen. Sie waren früher der häufigste Typ. Heute zeichnen sie sich durch eine schlechte Isolation und hohe Wärmeverluste aus. Wer heute Energie sparen will, verlässt sich auf spezielle Wärmeschutzverglasungen mit drei Glasschichten. Durch die Luftpolster, die sich dazwischen bilden, ist der Raum gegen die Außenkälte isoliert. Was dabei zu beachten ist, erfährt man in der Kategorie Abdichten und Isolieren.

Noch ein paar Tipps für gut schließende Fenster


Darüber hinaus gibt es Scheiben für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Wer es besonders sicher mag, verbaut folgende Fenstertypen:

  • Einscheibensicherheitsglas
  • Verbundscheibensicherheitsglas
  • Alarmglas

Daneben gibt es noch spezielle Schutzverglasungen, die vor unterschiedlichsten Gefahren und Störquellen schützen. Hierzu zählen:

  • Brandschutzglas
  • Sonnenschutzglas
  • Sichtschutzglas
  • Vogelschutzglas
  • Schallschutzglas

Auch intelligentes und selbstreinigendes Glas findet sich heute in immer mehr Häusern und Wohnungen. Erstere kühlen im Sommer und isolieren im Winter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: I. Rasche pixelio.de