ist optimal. Beim Bohren sollte man darauf achten dass das Holz nicht durchbohrt wird. Das Bohrmehl muss aus dem Holzklotz bzw. aus der Baumscheibe herausgeklopft werden. Die Bohrlöcher werden von Aussen geglättet, so dass keine Splitter die Eingänge in das Bienenhotel behindern. Eine andere Möglichkeit ein Bienenhotel zu bauen, ist die Verwendung von Pflanzenstengeln. Es eignen sich dazu Schilfhalme, dünne Bambusstangen oder Holunderäste. Beim Bau eines Bienenhotels aus Stengeln sind allerdings markhaltige Stengel zu bevorzugen, da einige Bienenarten nur in selbst ausgehöhlten Stengeln nisten. Die Stengel sollte man dabei so Schneiden dass z.B. Astverzweigungen den Abschluss des Gangsystems bilden. Die geschnittenen Stengel werden dann in einer kleinen Holzkiste gebündelt, so dass die Stengelöffnungen nach vorne zeigen. Das Bienenhotel wird so aufgestellt, das die Stengel waagrecht liegen. Eine weitere Möglichkeit eine Nisthilfe für Bienen zu schaffen ist die Verwendung von Lehm. Dazu knetet man feuchten Lehm in eine kleine Holzkiste und bohrt mit dünnen Stöckchen Löcher in den noch feuchten Lehm. Nach dem Trocknen des Lehms wird die Kiste so aufgestellt, dass die Nistgänge waagrecht liegen. Egal für welches Material man sich zum Bau des Bienenhotels entscheidet, wichtig ist das die Nisthilfe richtig aufgestellt wird. D.h. Der Platz muss trocken, windgeschützt und möglichst sonnig und warm sein. Der Eingang des Bienenhotels sollte wenn möglich der Sonne zugewandt sein. Wer ein besonders individuell gestaltetes Bienenhotel bauen will, der kann alle drei oben beschriebenen Materialien in einer Kiste mit Fächern kombinieren, so das jedes Material in einem eignen Fach untergebracht ist. Ein derartiges Bienenhotel bietet dann Nistmöglichkeiten für viele unterschiedliche Bienenarten.