Einflugloches kann man beeinflussen, dass nur bestimmte Vogelarten in dem Nistkasten brüten. So benötigen Blaumeisen ein Einflugloch mit ca. 2,8 cm Durchmesser, der Haussperling einen Durchmesser von 3,6 cm und die Kohlmeise einen Durchmesser von 3,2 cm. Das Holz für den Nistkasten sollte nicht imprägniert sein, da die meisten Holzschutzmittel giftige Stoffe enthalten, die die Vögel gesundheitlich schädigen. Die Grundfläche des Vogelnistkastens sollte mindestens 12x12 cm betragen. Ausserdem ist es ratsam den Boden mit kleinen Löchern zu perforieren, um den Nistkasten zu belüften, damit er im Inneren trocken bleibt. Der unten aufgezeigte Bauplan ist nur ein Vorschlag für einen sehr einfachen Vogelnistkasten, die Maße können natürlich dem Bedarf angepasst werden. Die Holzteile können mit jeder handelsüblichen Handsäge ausgesägt werden. Das Einflugloch kann man mit einer Lochsäge sägen, oder mit einem Forstnerbohrer bohren. Oder man bohrt ein kleines Loch vor und schneidet das Einflugloch dann in der erforderlichen Größe mit einer Stichsäge aus. Bis auf die Frontplatter werden alle Teile der Bauanleitung mit Nägeln zusammengenagelt. Nur die Frontplatte wird mit Schrauben befestigt, damit man dies abnehmen kann, da man den Nistkasten jedes Jahr im Februar reinigen sollte. Das Dach des Nistkasten kann man mit einem Stück Dachpappe bekleben, damit das Holz vor Feuchtigkeit geschützt ist. Das Dach sollte um einige Zentimeter über das Einflugloch hinaus ragen, um es vor Regen und auch zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Der Nistkasten wird am besten in einer Höhe von 2-3 Metern aufgehängt, wobei darauf zu achten ist, dass das Einflugloch nicht nach Westen zeigt, da der Nistkasten ansonsten durch Schlagregen durchfeuchtet werden kann. Hinweis: Wem das zuschneiden der Bretter zu viel Arbeit bereitet, der kann sich auch einen Nistkasten - Bausatz kaufen, bei dem alle Bretter passgenau zugeschnitten sind.