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Amaryllis überwintern im Keller oder im Freien

Die Amaryllis, auch unter dem Namen Ritterstern bekannt, ist eine subtropische Pflanze, die um die Weihnachtszeit herrlich blüht. Man unterscheidet verschiedene Amaryllisarten, die auch unterschiedlich überwintert werden. Die herkömmliche Amaryllis ist als subtropische Pflanze eine Zimmerpflanze, die nicht im Freien überwintert werden kann. Es gibt allerdings auch die Gartenamaryllis, die wie der Name schon sagt, im Garten überwintern kann. Die Gartenamaryllis ist eine Kreuzung zwischen der Amaryllis belladonna und der Hakenlilie. Diese Pflanzen werden im Fachhandel winterhart angeboten. Dennoch ist bei einer Überwinterung im Freien Vorsicht geboten.

Folgende Punkte sollte man beim Amaryllis Überwintern im Freien beachten:

  • Auch wenn die Gartenamaryllis als winterfest angeboten wird, so ist es empfehlenswert, diese nur in den wärmeren Regionen von Deutschland im Freien zu überwintern. In kälteren Regionen sollte man deshalb auch die Gartenamaryllis im Winter ins Haus hohlen.
  • Wenn die Gartenamaryllis im Garten überwintert werden soll, so ist es ratsam einen sonnigen, windgeschützten und warmen Platz auszuwählen.
  • Im Freien ist es empfehlenswert die Amaryllis nicht in einem Topf oder einen Kübel zu Pflanzen da dieser bei sehr starkem Frost durchfriert und die Knollen erfrieren.
  • Die Knolle sollte im Winter mit Rindenmulch gut abgedeckt werden, damit diese vor Frost geschützt ist. Auch vor Feuchtigkeit muss die Amaryllisknolle im Winter geschützt werden. Bei niedrigen Temperaturen benötigt die Pflanze kaum Wasser. Bekommt die Knolle dennoch viel Wasser, so beginnt diese zu faulen.
  • Die Blätter der Pflanze müssen vor dem Überwintern abgeschnitten werden.

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Beim Überwintern der Amaryllis im Haus ist folgendes zu beachten:

  • Früher hat man die Amaryllis im Keller überwintert. D.h. des Winterquartier war relativ dunkel. Heute macht man das eher nicht mehr so, da es sich gezeigt hat, dass Licht der Pflanze auch in der Ruhephase gut tut.
  • Die subtropische Pflanze besitzt einen anderen Zyklus wie heimische Pflanzen. D.h. der Ritterstern blüht nicht im Sommer sondern im Dezember. Auf diese Besonderheit muss man natürlich bei der Pflege der Pflanze eingehen, wenn man diese um die Weihnachtszeit im Folgejahr wieder zum Blühen bringen will.
  • Wenn die Amaryllis nach Weihnachten verblüht ist, entfernt man zuerst die Blütenstiele vollständig. Der Rest der Pflanze bleibt stehen. Die Knolle muss weiter gegossen werden.
  • Im Frühjahr (März bis April) stellt man die Pflanze etwas wärmer, damit sich die Blätter gut entwickeln.
  • Ab Mai kann man die Amaryllis ins Freie stellen, damit diese genügend Licht erhält. Des weiteren ist es ratsam die Pflanze zu düngen und gut zu gießen.
  • Im Hochsommer wird die Pflanze dann nicht mehr gegossen. Durch den Wasserentzug wird die Ruhephase eingeleitet.
  • Im frühen Herbst schneidet man die vertrockneten Blätter ab. Die Knolle lässt man jetzt bei einer Temperatur von ca. 15° Celsius ruhen.
  • Am November wird die Knolle in einen neunen Topf gepflanzt, wobei man diese ca. zur Hälfte aus der Erde herausragen lässt. Die Amaryllis wird nun mäßig gegossen.
  • Im Dezember stellt man die Pflanze wieder in ein wärmeres Zimmer. Wenn der Blütenstiel eine Länge von ca. 10-12 cm erreicht hat, wird die Amaryllis einmal pro Woche gegossen.
  • Wenn man die Amaryllis auf diese Weise überwintert, so sollte man diese eigentlich Ende Dezember, Anfang Januar wieder zum Blühen bringen.

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Amaryllis im Topf überwintern

Amaryllis überwintern

 

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