Die Kappsäge mit Zugfunktion erreicht hohe Schnittbreiten

KappsägeKappsägen gehören zur Familie der Kreissägen. Die Fabrikate werden von Tischlern, Zimmerleuten und Heimwerkern verwendet, um Hölzer, Latten und andere Werkstücke im Winkel zwischen – 45 Grad und + 45 Grad zu kürzen. Beim Umgang mit Kappsägen sollten die Nutzer das nötige Sicherheitszubehör verwenden. Handwerker können sich für herkömmliche Kappsägen entscheiden oder zu Modellen mit Zugfunktion greifen. Die Kappsäge mit Zugfunktion ist eine Weiterentwicklung der „normalen“ Gehrungssäge. Sie ist mit allen bekannten Funktionen und Merkmalen einer klassischen Kappsäge ausgestattet, allerdings wurde sie um die Zugfunktion erweitert. Durch die zusätzliche Ausweitung wird die Säge verlängert und braucht ein wenig mehr Platz. Der Sägekopf auf dem Führungssystem kann nach hinten und vorne bewegt werden. In der Folge wird die Reichweite des Sägeblattes erhöht.

Worauf ist beim Kauf einer Kappsäge mit Zugfunktion zu achten?

Eine gute Kappsäge mit Zugfunktion ist handlich und verfügt über genügend Power, damit sie die geforderte Leistung bringen kann. Damit das Gerät nicht dauernd an seine Leistungsgrenze gehen muss, sollte es laut kappsaege-ratgeber.de  mit einer Motorleistung von mindestens 1000 Watt und darüber ausgestattet sein. Entscheiden Sie sich beim Kauf nicht für das günstigste Modell. Ein Fabrikat das dauernd an seine Leistungsgrenze gehen muss, ist meist nicht sehr langlebig. Zugkappsägen sind in der Regel für Zuschnitte von Holz und beschichteten Paneelen entwickelt. Deshalb sollten sie ihre Nutzer auch mit Leerlaufdrehzahlen von zirka 3000 Umdrehungen in der Minute überzeugen. Niedrige Umdrehungen des Sägeblattes führen häufig zu unsauberen Schnitten und Ausrissen. Außerdem kann sich bei einer zu geringen Drehzahl das Sägeblatt verkanten. Hochwertige Modelle verfügen häufig über Schnittgeschwindigkeiten von 42m/s.

Die meisten Kappsägen mit Zugfunktion die am Markt zum Kauf angeboten werden arbeiten netzgebunden. Wenn Sie eine Akku-Kappsäge erwerben, dann können Sie das Gerät sehr flexibel einsetzen, denn Sie sind unabhängig von der nächsten Steckdose. Die akkubetriebenen Kappsägen sind mittlerweile mit modernen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Diese Produkte sind leichter und langlebiger als die alten Nickel Akkus. Gute Akku Kappsägen mit Zugfunktion punkten mit kurzen Ladezeiten und einer durchzugsstarken Schnittführung. In der Regel können Sie mit diesen Geräten bis zu fünf Stunden arbeiten, bis sie wieder an die Steckdose müssen. Besonders hervorzuheben ist außerdem, dass erstklassige Akku-Kappsägen häufig einen bürstenlosen Motor besitzen und mit einer Motorbremse versehen werden. Bei einigen dieser Sägen reguliert sich sogar die Drehzahl automatisch.

Die Funktion der Zugkappsägen

Gehrungssägen mit Zugfunktion sind ideal für das Bearbeiten von breiten Werkstücken. So können sie beispielsweise bei Laminat-Zuschnitten ihre Stärken zeigen. Gute Kappsägen mit Zugfunktion werden mit einem starken Elektromotor (mindestens 1000 Watt) angetrieben. Mit den Sägen sind große Schnittbreiten möglich. Zudem werden mit den Modellen Schnitttiefen von 92 Millimeter und mehr erreicht. Besonders hochwertige Modelle überzeugen ihre Nutzer mit einer Hinterschnittfunktion. Ihr Sägetisch lässt sich von -47 Grad bis + 47 Grad drehen. In der Folge können Sie mit diesen professionellen Kappsägen sowohl horizontale Gehrungsschnitte- als auch Hinterschnitte herstellen. Bei guten Kappsägen lässt sich die Spannvorrichtung schnell verstellen. Außerdem kann der Sägeblattwechsel dank der Spindelarretierung werkzeuglos durchgeführt werden. Erstklassige Kappsägen mit Zugfunktion besitzen häufig ein Gehäuse aus robustem Aluminiumguss.

Die Ausstattung einer Kappsäge mit Zugfunktion

Ein Arbeitslaser an der Kappsäge verhilft Ihnen zu einer präzisen Schnittführung. Viele Kappsägen mit Zugfunktion verfügen zudem über ein netzbetriebenes LED-Licht, dadurch werden die Schnittstellen gut ausgeleuchtet. Funktionen, wie etwa eine elektronische Anlaufstrombegrenzung machen die Sägen sicher. Einige der Modelle sind zudem mit einer integrierten Schnitttiefenbegrenzung versehen. Beim Anfertigung von exakten Winkelschnitten sind gut ablesbare Skalen auf dem Sägetisch nützlich. Die neuen Kappsägen sind meist schon mit HM Sägeblättern mit vielen Zähnen ausgestattet. Kraftvolle Fabrikate mit Zugfunktion und einer Motorleistung um die 1400 Watt bewähren sich sehr gut bei Laminat Zuschnitten. Sie sollten dazu mit Vielzahn-Sägeblättern ausgestattet sein, damit lassen sich Ausrisse vermeiden.

Je mehr Zähne das Sägeblatt aufweist, desto sauberere Schnitte sind möglich. Günstige Chrom Vadium Sägeblätter eignen sich eher zum Zuschneiden von Latten und Leisten aber keinesfalls für Laminat-Bretter. Hartmetallsägeblätter (HM), dagegen arbeiten sehr sauber und sind kaum verschleißanfällig. Damit sich mit der Zugkappsäge horizontale Gehrungsschnitte durchführen lassen, muss sich ihr Drehteller um bis zu 45 Grad nach beiden Seiten hin bewegen lassen. Ein Sägetisch der sich zwischen -47 Grad bis +47 Grad drehen lässt ermöglicht sogar Hinterschnitte.

Fazit

Zugkappsägen besitzen einen Sägekopf, der sich nach vorne und hinten bewegen lässt. Die Maschinen erreichen dadurch große Schnittbreiten. Im Handel werden sowohl netzgebundene Modelle als auch Akku-Kappsägen angeboten. Sie können sich im Internet ein Modell aussuchen, dabei Preise vergleichen und sich dabei an den Bewertungen der Kunden orientieren.

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